Direct News der Post: „Auf dem „Gipfel“ der Dummheit“

17. September 2014 Keine Kommentare

Geschenke als Marketing-Massnahme sind keine empfehlenswerte Strategie

Die Post stellt in ihrer hausinternen Postille eine Marketing-Massnahme zur Kundengewinnung vor. Die angebliche Erfolgs-Geschichte hat aber einen grossen Hacken. Lesen Sie hier, warum man in der Werbung nie Geschenke machen sollte. Es ist der Anfang vom Untergang für Kleinunternehmer.

Wahrscheinlich werde ich mich jetzt wieder frontal in die Nesseln, oder in diesem speziellen Fall passender formuliert, aufs heisse Backblech setzen und meinen Hintern verbrennen. Macht nichts, ich finde es muss einmal gesagt werden. Als Experte für Magnetisches Marketing mit 20-jähriger Erfahrung, kann ich behaupten zu wissen, was funktioniert und was garantiert in die Hosen geht. In der Direct News der Post wird grossmundig verkündet, wie eine Bäckerei mit 15 Filialen einen Grosserfolg gelandet hat. Lesen Sie hier, was die genau gemacht haben.

Wenn in einem Kleinbetrieb die wertvollen Produkte verschenkt werden, kann etwas nicht stimmen. Dabei von einem Erfolg zu sprechen ist Mehl in die Augen gestreut.

Wenn in einem Kleinbetrieb die wertvollen Produkte verschenkt werden, kann etwas nicht stimmen. Dabei von einem Erfolg zu sprechen ist Mehl in die Augen gestreut.

Fragwürdige Rezepte für die Kundengewinnung

Wie komme ich zu neuen Kunden? Das ist die Frage, die sich viele Kleinunternehmer tagtäglich stellen. Die erwähnte Bäckerei hörte auf den Ratschlag des „Gelben Beraters“ aus der Beamtenstadt. Die kommen natürlich auf keine andere Idee, als die wertvollen Produkte zu verramschen. Der genaue Ablauf ging folgendermassen: Die Bäckerei verteilte in allen Briefkästen einen Gipfelisack mit der Aufschrift: „4 Gipfeli für nur 2 Franken!“ Das heisst im Klartext, dass der Anbieter seine Waren zum halben Preis vertschuttet. Wo ist da die Logik? Warum soll ich meine tollen Produkte mit 50% Rabatt verteilen? Die Leute werden natürlich behaupten, um die Kunden in die Läden zu holen. Was soll das bringen, bitteschön? Wenn die Gipfeli des Bäckers wirklich gut wären, dann würden die Kunden diese kaufen und sogar gerne den richtigen Preis dafür bezahlen. Habe ich recht?

„Schnellschuss und Heisse Luft!“

Was wäre die bessere Strategie? Ganz einfach: Wie wäre es, wenn die Bäckerei ein griffiges Stammkunden-Konzept aufbauen würde? Die erste Frage, die man sich stellen müsste ist Folgende: „Warum sollen die Kunden unsere Gipfeli kaufen? Worin unterscheiden Sie sich von den Gipfelis der Mitbewerber?“ Wäre diese Frage geklärt, würden die bestehenden Kunden von alleine Werbung für die Gipfelis machen und alle Bekannten und Verwandten in die Bäckerei schicken. Man könnte dann sogar einen klar höheren Preis für die Gipfeli verlangen, weil sich diese ja nicht mit den „normalen“ Gipfelis der Konkurrenz vergleichen lassen. Dadurch steigt die Marge und damit der Gewinn. Gut möglich, dass die Kunden auch durch diese Massnahmen Schlangen stehen würden.

„Wenn Kunden Schlange stehen, um etwas gratis zu bekommen ist es ein Misserfolg, aber niemals ein Erfolg!“

Die Sachlage ist vollkommen klar: Wenn die Leute Schlange stehen, um zum halben Preis die Ware abzuholen, dann bezahlt in erster Linie der Anbieter, weil er mit jedem Gipfeli Geld verliert. Was soll an dieser Massnahme erfolgreich sein? Erfolgreich heisst doch mit seinem Unternehmern Geld zu verdienen und nicht Geld zu verlieren. Verschenkt man seine Produkte und Dienstleistungen, schadet das mehr, weil die Leute dann denken, dass diese Gipfeli auch nicht mehr wert sind. Kommt dazu, dass man dadurch unter Umständen sogar die falschen Leute anzieht, die nur kommen, weil es etwas gratis gibt. Kennt Ihr das?

Glasklare Positionierung als Erfolgs-Garant

Solange man „Gipfeli“ anbietet wie jeder andere auch, muss man sich nicht wundern, dass die Leute die Gipfeli eben irgendwo poschten. Spielt ja eh keine Rolle: „Gipfeli isch Gipfeli!“. Sobald ich aber kreativ werde und Gipfeli mit ganz besonderen Inhalten oder Philosphien fülle, dann gibt es keine Vergleiche mehr. Die einzige Frage, die sich dann noch stellt ist die, ob es genügend Leute gibt, die sich für diese Gipfelis begeistern lassen. Wer aber für eine Marketing-Massnahme in die Kiste der Prozente greift, der kann sich gleich abmelden. Wer aber langfristig erfolgreich sein will, der positioniert sich glasklar und unvergleichlich und verlangt seinen Preis dafür. Schliesslich will kein Unternehmer arbeiten, damit er am Abend müde ist, sondern weil er Spass und Freude am Leben haben will. Das haben die selbsternannten Experten der Post in Bundesbern jedoch noch nicht gecheckt. Nur weil alle studierten Werber keine besseren Ideen haben, als die wertvollen Produkte der Kleinunternehmer zu verhöckern, müsst Ihr dieser Schnappsidee nicht auch folgen. Ich bin gespannt zu lesen, was Ihr dazu meint.

Wenn Sie wissen wollen, wie Kleinunternehmer Werbung machen, die sich auszahlt, dann reservieren Sie sich den exklusiven Termin für das Seminar „Magnetisches Marketing im Kleinbetrieb“. – Garantiert ohne Werbefloskeln! Donnerstag, Freitag, 30. / 31. Oktober 2014

Wie Sie die Umsätze steigern und mehr Gewinn erzielen!

 

Prof. Dr. Michael Braungart ist Mister „Cradle to Cradle“ und plädiert für „Intelligente Verschwendung“

17. September 2014 Keine Kommentare

Von der „Wiege zur Wiege“ statt von der „Wiege zum Sarg.“ – Neue Lebenslust statt Zukunftsfrust!

Wir verhalten uns so, als würden wir die letzte Generation auf diesem Planeten sein. „Der letzte soll dann das Licht löschen“, würde es dann heissen. Am 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen kommt ein Mann zu Wort, der etwas dagegen hat und einen komplett neuen Ansatz propagiert. Er sagt: „Wenn wir intelligente Produkte herstellen, können wir verschwenden so viel wir wollen.“ Erfahren Sie hier, was diese positive Aussage aus kompetentem Mund auf sich hat und wie wir uns auf den Weg in eine neue Überflussgesellschaft begeben können.

Wer ist Prof. Dr. Michael Braungart? Braungart ist Chemiker mit „grüner Weste“. In den 80er Jahren engagierte er sich bei der Umweltorganisation Greenpeace und half mit, den Bereich Chemie aufzubauen. Heute hat er mehrere selber gegründete Lehrstühle für „Cradle to Cradle“ an verschiedenen Universitäten. Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William Mc Donough hat er das Buch „Intelligente Verschwendung“ – Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ geschrieben. Dieses Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und hat vor allem in Asien Millionenauflagen erzielt. Im deutschsprachigen Raum ist es noch relativ unbekannt und dies obwohl der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton ein Vorwort geschrieben und dem Buch damit den Ritterschlag verliehen hat. Um was geht’s? Hier der fundamental neue Ansatz:

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

„Produkte, die Schaden anrichten, sind einfach nur schlecht!“

Energie sparen, enthaltsam sein, weniger schädliche Produktionsprozesse – für Michael Braungart tönen diese Prinzipien von Nachhaltigkeit nicht besonders attraktiv. Wie sich in den Resultaten bestätigt, ist dieses Prinzip auch nicht besonders erfolgreich und wird auch nie zum Ziel führen. Er sagt, dass wir Produkte so entwickeln müssen, bei denen Verschwendung kein Problem ist. Das ist dann der Fall, wenn sie in den Kreislauf zurück geführt werden können und komplett unschädlich sind für Mensch und Natur.

Das chinesische Kreislaufdenken als Grundlage

Der Mensch soll nur noch Dinge produzieren dürfen, die für andere Stoffkreisläufe nützlich sind. Somit produzieren wir keinen Abfall mehr, sondern wertvolle, nützliche Rohstoffe. Dass das funktionieren kann, zeigen mehrere hundert Produkte auf der Welt, die jetzt schon nach diesem Prinzip entwickelt worden sind. Der heutige, sogar von der Politik mit gigantischen Steuergeldern geförderte Ansatz, beruht einzig auf dem Prinzip der Einsparung. Braungart sagt: „Würde man diesen Ansatz bis zu Ende denken, wäre es am besten gar nicht erst geboren zu sein. Das wäre der Gipfel der Einsparmöglichkeit und das kann es doch nicht sein.“

„Wenn das Ziel Einsparung ist, wäre es am besten, gar nicht erst geboren zu werden.“

Wir Menschen produzieren enorme Mengen Abfall und wir sollten uns bemühen, weniger Energie zu verbrauchen, weniger zu vergiften, weniger Bäume abzuholzen. Am Schluss landet alles entweder im Recycling, wird dann zu einem minderwertigen Produkt oder es wird verbrannt und erzeugt das bekannte CO2. Es ist so, dass wir Menschen jede Menge Müll produzieren der meistens auch noch giftig ist. Doch egal, wie gross die Einsparung auch sein wird, es wird trotzdem nie reichen.

Was nützt ein komplett isoliertes Null-Energiehaus, um Energie zu sparen, wenn die Menschen darin erkranken?

Die Zeit ist reif. Wir müssen unseren gesamten Gesellschafts-Entwurf neu formulieren. Wir haben schon lange dass Wissen und die Fähigkeiten, um Produkte herzustellen, die weder Schaden anrichten noch giftig sind. Das hat nichts mit „Öko“ oder „Grün“ zu tun, sondern einzig und allein mit dem gesunden Menschenverstand. Würden alle Produkte wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können, wären wir nicht mehr Schädlinge auf diesem Planeten sondern Nützlinge und könnten so viel verbrauchen wie wir wollen, weil wir nur Nützliches verschwenden.

„Cradle to Cradle“ ist der Ansatz eine wunderbare, vielfältige, sichere, gesunde und gerechte Welt mit sauberer frischen Luft, sauberem Wasser, sauberem Boden und sauberer Energie zu schaffen – eine Welt derer wir uns in vielfacher Weise und in grenzenloser Harmonie erfreuen können.

Gebrüder Freitag lancieren kompostierbare Bio-Kleider

Das „Cradle to Cradle“ Label ist mittlerweile sehr begehrt. Die auf Umhängetaschen spezialisierten Gebrüder Freitag lancieren nun ein Mode-Label mit diesem Zertifikat. Es ist also an der Zeit, sich damit zu befassen, will man in Zukunft noch die Nase vorn haben. Das beweisen die innovativen Brüder und steigen damit als eine der ersten Firmen in der Schweiz auf den unaufhaltsamen „Cradle to Cradle“-Zug auf.

Möchten Sie Prof, Dr. Michael Braungart persönlich kennenlernen? Melden Sie sich jetzt an für den 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen. Freitag, 14. November 2014

Hier geht’s zum Link für die Anmeldung:
14. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 14. November 2014, Mövenpick Hotel Egerkingen

Die Arbeit von Prof. Dr. Michael Braungart wird unterstützt von www.abfallhai.ch

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