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Direct News der Post: „Auf dem „Gipfel“ der Dummheit“

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Geschenke als Marketing-Massnahme sind keine empfehlenswerte Strategie

Die Post stellt in ihrer hausinternen Postille eine Marketing-Massnahme zur Kundengewinnung vor. Die angebliche Erfolgs-Geschichte hat aber einen grossen Hacken. Lesen Sie hier, warum man in der Werbung nie Geschenke machen sollte. Es ist der Anfang vom Untergang für Kleinunternehmer.

Wahrscheinlich werde ich mich jetzt wieder frontal in die Nesseln, oder in diesem speziellen Fall passender formuliert, aufs heisse Backblech setzen und meinen Hintern verbrennen. Macht nichts, ich finde es muss einmal gesagt werden. Als Experte für Magnetisches Marketing mit 20-jähriger Erfahrung, kann ich behaupten zu wissen, was funktioniert und was garantiert in die Hosen geht. In der Direct News der Post wird grossmundig verkündet, wie eine Bäckerei mit 15 Filialen einen Grosserfolg gelandet hat. Lesen Sie hier, was die genau gemacht haben.

Wenn in einem Kleinbetrieb die wertvollen Produkte verschenkt werden, kann etwas nicht stimmen. Dabei von einem Erfolg zu sprechen ist Mehl in die Augen gestreut.

Wenn in einem Kleinbetrieb die wertvollen Produkte verschenkt werden, kann etwas nicht stimmen. Dabei von einem Erfolg zu sprechen ist Mehl in die Augen gestreut.

Fragwürdige Rezepte für die Kundengewinnung

Wie komme ich zu neuen Kunden? Das ist die Frage, die sich viele Kleinunternehmer tagtäglich stellen. Die erwähnte Bäckerei hörte auf den Ratschlag des „Gelben Beraters“ aus der Beamtenstadt. Die kommen natürlich auf keine andere Idee, als die wertvollen Produkte zu verramschen. Der genaue Ablauf ging folgendermassen: Die Bäckerei verteilte in allen Briefkästen einen Gipfelisack mit der Aufschrift: „4 Gipfeli für nur 2 Franken!“ Das heisst im Klartext, dass der Anbieter seine Waren zum halben Preis vertschuttet. Wo ist da die Logik? Warum soll ich meine tollen Produkte mit 50% Rabatt verteilen? Die Leute werden natürlich behaupten, um die Kunden in die Läden zu holen. Was soll das bringen, bitteschön? Wenn die Gipfeli des Bäckers wirklich gut wären, dann würden die Kunden diese kaufen und sogar gerne den richtigen Preis dafür bezahlen. Habe ich recht?

„Schnellschuss und Heisse Luft!“

Was wäre die bessere Strategie? Ganz einfach: Wie wäre es, wenn die Bäckerei ein griffiges Stammkunden-Konzept aufbauen würde? Die erste Frage, die man sich stellen müsste ist Folgende: „Warum sollen die Kunden unsere Gipfeli kaufen? Worin unterscheiden Sie sich von den Gipfelis der Mitbewerber?“ Wäre diese Frage geklärt, würden die bestehenden Kunden von alleine Werbung für die Gipfelis machen und alle Bekannten und Verwandten in die Bäckerei schicken. Man könnte dann sogar einen klar höheren Preis für die Gipfeli verlangen, weil sich diese ja nicht mit den „normalen“ Gipfelis der Konkurrenz vergleichen lassen. Dadurch steigt die Marge und damit der Gewinn. Gut möglich, dass die Kunden auch durch diese Massnahmen Schlangen stehen würden.

„Wenn Kunden Schlange stehen, um etwas gratis zu bekommen ist es ein Misserfolg, aber niemals ein Erfolg!“

Die Sachlage ist vollkommen klar: Wenn die Leute Schlange stehen, um zum halben Preis die Ware abzuholen, dann bezahlt in erster Linie der Anbieter, weil er mit jedem Gipfeli Geld verliert. Was soll an dieser Massnahme erfolgreich sein? Erfolgreich heisst doch mit seinem Unternehmern Geld zu verdienen und nicht Geld zu verlieren. Verschenkt man seine Produkte und Dienstleistungen, schadet das mehr, weil die Leute dann denken, dass diese Gipfeli auch nicht mehr wert sind. Kommt dazu, dass man dadurch unter Umständen sogar die falschen Leute anzieht, die nur kommen, weil es etwas gratis gibt. Kennt Ihr das?

Glasklare Positionierung als Erfolgs-Garant

Solange man „Gipfeli“ anbietet wie jeder andere auch, muss man sich nicht wundern, dass die Leute die Gipfeli eben irgendwo poschten. Spielt ja eh keine Rolle: „Gipfeli isch Gipfeli!“. Sobald ich aber kreativ werde und Gipfeli mit ganz besonderen Inhalten oder Philosphien fülle, dann gibt es keine Vergleiche mehr. Die einzige Frage, die sich dann noch stellt ist die, ob es genügend Leute gibt, die sich für diese Gipfelis begeistern lassen. Wer aber für eine Marketing-Massnahme in die Kiste der Prozente greift, der kann sich gleich abmelden. Wer aber langfristig erfolgreich sein will, der positioniert sich glasklar und unvergleichlich und verlangt seinen Preis dafür. Schliesslich will kein Unternehmer arbeiten, damit er am Abend müde ist, sondern weil er Spass und Freude am Leben haben will. Das haben die selbsternannten Experten der Post in Bundesbern jedoch noch nicht gecheckt. Nur weil alle studierten Werber keine besseren Ideen haben, als die wertvollen Produkte der Kleinunternehmer zu verhöckern, müsst Ihr dieser Schnappsidee nicht auch folgen. Ich bin gespannt zu lesen, was Ihr dazu meint.

Wenn Sie wissen wollen, wie Kleinunternehmer Werbung machen, die sich auszahlt, dann reservieren Sie sich den exklusiven Termin für das Seminar „Magnetisches Marketing im Kleinbetrieb“. – Garantiert ohne Werbefloskeln! Donnerstag, Freitag, 30. / 31. Oktober 2014

Wie Sie die Umsätze steigern und mehr Gewinn erzielen!

 

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