Was macht die Sexologin Ann-Marlene Henning hier am Boden?

20. November 2014 Keine Kommentare

Der 14. Treffpunkt Erfolg brachte ein Feuerwerk an Inspirationen und viel Spass und Freude

Wie immer um diese Zeit trifft man sich zum „Grossen Novemberfest der Kleinbetriebe“ in Egerkingen. Die Referate der hochkarätigen Gäste versprachen einen aussergewöhnlichen Tag. Kein Wunder war der Anlass bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung des Programms komplett ausgebucht. Hier einige Highlights für alle, die dabei gewesen sind und eine Kurzfassung für alle, die den Tag versäumt haben.

Die Liste der Namen war lang. Im Vorfeld munkelten viele und wollten die Identität des Überraschungsgast herausgefunden haben. Keine Chance, der Name bleibt geheim bis zur letzten Minute. Erst mit der Ankündigung durch Wendelin Niederberger erfahren die Teilnehmenden um wen es sich handelt. Die Freude war gross, eine so prominente Persönlichkeit begrüssen zu dürfen. Josef Müller, der „ziemlich beste Schurke“ im Rollstuhl begeisterte die Zuhörer mit seiner Lebensgeschichte, die spannender ist als ein Krimi.

Er hätte allen Grund sich als Opfer zu sehen. Mit 17  an den Rollstuhl gefesselt und mit 35 Jahren im Zuchthaus. Heute inspiriert Josef Müller die Menschen dazu, aus jeder Situation das Beste zu machen.

Er hätte allen Grund sich als Opfer zu sehen. Mit 17 an den Rollstuhl gefesselt und mit 35 Jahren im Zuchthaus. Heute inspiriert Josef Müller die Menschen dazu, aus jeder Situation das Beste zu machen.

„Gier frisst Hirn“ sagt Josef Müller

Er gehörte zur Münchner Schiki-Micki-Szene. Die Leute brachten ihm das Geld Sackweise, weil sie glaubten er habe „Goldene Händchen“, die für die wunderbare Geldvermehrung sorge. Der Absturz folgte und der Fall könnte tiefer nicht sein. Geld weg, Auto weg, Frau weg, Freunde weg, Ehre weg. Darüber hat er ein Buch geschrieben und erzählt im Radio und Fernsehen über seine Wandlung vom Saulus zum Paulus. Ein Feuerwerk an Inspiration für alle Zuhörenden. Er sagt: „Man kann aus jeder Situation in seinem Leben das Beste machen. Weder jammern noch weinen nützt etwas. Darum habe ich beschlossen im „hier und jetzt“ zu leben!“

Ann-Marlene Henning zeigt wie Sex geht über 40

Just einen Tag nach ihrem Besuch bei den Kleinunternehmern in Egerkingen kommt die neue Staffel ihrer Sendung „Make Love“ über den Sender. Kaum zu glauben, dass sie sich trotz ihres Erfolgs die Zeit genommen hat, an den Treffpunkt Erfolg zu kommen.

Da freuten sich die Zuhörer, als die bekannte Sexologin Ann Marlene Henning gleich selber vorführte, dass die Missionars-Stellung zwar die meist praktizierte aber in etwa die schlechteste Sexstellung für die Männer sei.

Da freuten sich die Zuhörer, als die bekannte Sexologin Ann Marlene Henning gleich selber vorführte, dass die Missionars-Stellung zwar die meist praktizierte aber in etwa die schlechteste Sexstellung für die Männer sei.

Was hat eine Sexologin am Treffpunkt Erfolg zu suchen?

Es gibt zwei Gründe, warum die gebürtige Dänin perfekt zu diesem Anlass passt:

  • 1. Ann-Marlene Henning ist eine erfolgreich positionierte Kleinunternehmerin
  • 2. Es gibt keinen Erfolg im Leben ohne ein erfülltes Sexualleben

Ann-Marlene Henning erzählte offen über ihren Lebensweg, der sie nicht auf der geraden Strasse zur gefeierten Sexologin führte. Erst eine gefährliche Krankheit hat in ihr das Bewusstsein ausgelöst, ihr Leben zu ändern und etwas Sinnvolles daraus zu machen. Niemand sonst schafft es wie sie, über Sexualität so offen und unpeinlich zu reden. Fazit: Warum muss immer zuerst etwas passieren, bevor man anfängt seinem Herzen zu folgen?

Sepp Holzer, der Agrar-Rebell

Ganz besonders gespannt durfte man auch auf den aus dem Lungau angereisten Sepp Holzer sein. Gemeinsam mit seiner Frau Veronika hat er den Krameterhof seiner Eltern zu einem Vorzeigehof ausgebaut. Die von ihm entwickelte Holzersche Perma-Kultur wird mittlerweile auf der ganzen Welt eingesetzt, um das Leben zurück in die von Menschen verwüsteten Gegenden zu bringen. In eindrücklichen Bildern und Worten erzählte der Bauern-Pionier über seine Erfahrungen. Im Anschluss kam der direkt aus Shanghai angereiste Josef Zotter zu Wort. Eindrücklich erzählte er über seinen Werdegang. Man wird nicht als Schokolade-Pionier geboren, aber man spürt im Inneren ein Feuer, dem es zu folgen gilt. Mehr zu Josef Zotter finden Sie hier.

Alle freuten sich über die tolle Stimmung am 14. Treffpunkt Erfolg: Von links nach rechts: Josef Zotter, Veronika und Sepp Holzer, Klara und Paul Niederberger, die Eltern von Wendelin lassen es sich auch mit 90 Jahren nicht nehmen, jedes Jahr mit dabei zu sein.

Alle freuten sich über die tolle Stimmung am 14. Treffpunkt Erfolg: Von links nach rechts: Josef Zotter, Veronika und Sepp Holzer, Klara und Paul Niederberger, die Eltern von Wendelin lassen es sich auch mit 90 Jahren nicht nehmen, jedes Jahr mit dabei zu sein.

Kommt er oder kommt er nicht? – Zittern um Prof. Dr. Michael Braungart

Buchstäblich bis zu letzten Minute mussten die Organisatoren bangen, ob der letzte Gast, Prof. Dr. Michael Braungart rechtzeitig eintreffen wird. Aus Graz kommend landete er erst am späten Nachmittag in Kloten und musste von Rita Niederberger durch den ständig verstopften Gubrist-Tunnel geschleust werden. Die Engel meinten es gut: „Auf dieser Strecke habe ich noch nie so wenig Verkehr gesehen, erzählte Rita begeistert, nachdem Sie den gefragten Gast pünktlich in Egerkingen absetzte. Der mit Spannung erwartete Professor überzeugte mit seinen gewohnt markanten Worten: „Ein Produkt, das nicht in Kreisläufe geht, ist nur ein schlechtes Produkt.“ Genau so polterte Braungart auch gegen den Miniergie-Wahn, der die Menschen nur krank mache. Die Baulobby habe einen legalen Weg gefunden, das schlechte Gewissen der Politiker zu nutzen, um die Menschen in Häuser wohnen zu lassen, die zwar weniger Energie verbrauchen, dafür aber die Kassen der Pharmabranche fülle. Mehr zu Prof. Dr. Michael Braungart finden Sie hier.

Ein ganz besonderer Dank gilt Marcel J. Strebel und seiner Familie, die durch die spontane finanzielle Unterstützung erst ermöglicht hat, dass der bekannte Autor des Buches „Cradle to Cradle – Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ nach Egerkingen kommen konnte. Ein weiterer ganz besonderer Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 14. Treffpunkt Erfolg, die damit zeigen, dass man den Weg in eine neue Gesellschaftsform gemeinsam schaffen kann. Ganz nach dem Motto von Dr. Michael Braungart: „Wir müssen den Menschen feiern!“ Das ist auch eines der wichtigsten Ziele des Treffpunkt Erfolgs. Bis zum nächsten Jahr: Freitag, 13. November 2015 Jetzt gleich hier anmelden!

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