Bedingungsloses Grundeinkommen gibt dem Leben Sinn

15. Januar 2015 8 Kommentare

Initiative für eine menschenwürdige Gesellschaftsform

„Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, titelt der Gründer der dm-Drogeriekette Götz W. Werner in seinem Buch „Einkommen für alle.“ Das Schweizer Volk stimmt im Jahr 2016 darüber ab, ob es schon soweit ist, dieses revolutionäre System einzuführen. 

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet, dass jeder Bürger, egal wie arm oder reich er ist, vom Staat eine bestimmten Betrag überwiesen bekommt, der so gross ist, dass ein Überleben gesichert sein sollte. Diese Idee ist im Grunde schon uralt, jedoch erst der prominente Unternehmer Götz Werner hat ihr neuen Auftrieb gegeben. In der Schweiz wurden in kürzester Zeit 130’000 Unterschriften gesammelt, die nun zu einer Volksabstimmung führen.

Wer arbeitet noch, wenn man Geld bekommt, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen? Hier ein Beitrag der die Fakten erklärt:

Prof. Götz W. Werner gibt der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen neuen Auftrieb.

Prof. Götz W. Werner gibt der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen neuen Auftrieb.

Wer steckt hinter der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens?

Hier ein aufschlussreicher Film über Götz Werner, der anlässlich der Verleihung des Deutschen Gründerpreises für sein Lebenswerk gedreht wurde:

Prof. Götz W. Werner – Ein Ort für das Leben

Götz Werner schreibt in seinem Buch: „Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese Freiheit hat nur der, dessen Existenzminimum gesichert ist. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ruht damit auf der zentralen Grundlage unserer Verfassung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht.“

Erich Fromm, der bekannte Philosoph, doppelt gleich nach: „Der Übergang von einer Psychologie des Mangels zu einer des Überflusses bedeutet eine der wichtigsten Schritte in der menschlichen Entwicklung.“

Wer der Ansicht ist, dass sich die humanistische Entwicklung der Menschheit nur dann auf eine würdige Ebene anheben kann, wenn die Existenz für alle gesichert ist, der sollte sich diesen Ansatz zur Lösung der Probleme auf diesem Planeten zumindest einmal anschauen.

Wer steckt in der Schweiz hinter der Initiative?

Die treibende Kraft hinter dem Komitee zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ist der Unternehmer Daniel Häni.

Daniel-Haeni

„Wir wollen Freiheit in der Arbeit, nicht Freizeit nach der Arbeit. Wer nicht muss, der kann.“ Daniel Haeni

Häni gründete im Jahr 2006 mit dem Künstler Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen.

Im Jahr 2008 veröffentlichte Götz W. Werner das Buch „Einkommen für alle“, welches im Jahr 2012 bereits in der 6. Auflage über den Ladentisch gegangen ist.

Im Frühling 2012 wurde die Volksinitiative lanciert und am 4. Oktober 2013 mit einer spektakulären Perfomance auf dem Bundesplatz in Bern eingereicht. Kritiker der Initiative sind vor allem Politiker. Das Hauptargument gegen die Initiative ist der nüchterne Umstand, dass die Menschen schlicht zu faul sind etwas zu tun, wenn sie nicht mit finanziellem Anreiz dazu gezwungen werden. Den gewählten Volksvertretern geht diese Idee eindeutig zu weit. Man könnte dazu anmerken, dass mit der Einführung des Grundeinkommens auch die Macht der Politik massiv eingeschränkt würde. Kein Wunder fürchten diese die Annahme der Initiative wie der Teufel das Weihwasser.

 

Das Buch von Götz Werner gab der Idee grossen Auftrieb

Das Buch von Götz Werner gab der Idee grossen Auftrieb

Gemeinsame Überzeugungskraft ist gefragt

Es ist nun ein Kraftakt für alle, die der Würde der Menschen Vorrang geben und an das Gute im Menschen glauben, dieser Initiative zum Erfolg zu verhelfen. Dazu braucht es von jedem von uns persönliche Überzeugungskraft, um so viele wie möglich im Umfeld für diese Idee zu gewinnen. Die Schweiz hat als einziges Land die Möglichkeit, dieser einmaligen Idee zum Durchbruch zu verhelfen. Die Schweiz wäre ein leuchtendes Beispiel für Europa und die Welt, damit auch andere Länder der längst fälligen Umsetzung der Idee folgen könnten.

Um die Vorwürfe zu entkräften, brachten die Initianten im Herbst 2008 einen  Film über dieses Thema heraus, den schon bald eine Million Menschen gesehen haben. Es ist der beste Film, um die Idee zu erklären. Der Titel:  Grundeinkommen ein Kulturimpuls

Dieser Blog-Beitrag soll dazu dienen, die allgemeine Angst vor dieser Idee zu entkräften. Es ist an der Zeit, dass wir die Gesellschaftsform auf diesem Planeten wieder in eine Menschenwürdige Qualität bringen und dazu gehört vor allem auch die Garantie jedes Menschen auf eine Grundexistenz. Nur dann kann eine Entwicklung auf eine höhere Ebene stattfinden.

Hier der Link zu den Initianten mit dem Titel: „Was fehlt, wenn alles da ist?“

Um die Argumente der Gegner zu erfahren, gibt es eine interessante Video-Serie, bei der die Skeptiker befragt werden unter dem Titel: „Pola rennt“

Der Kopf der Schweizer Initiative, Daniel Häni, wird am 15. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen, vom Freitag, 13. November 2015,  persönlich anwesend sein, um allen, die dabei sein werden, Fragen aus erster Hand zu beantworten. Hier der Link zur Anmeldung:

Treffpunkt ErfolgMehr Erfolg, Spass und Lebensfreude! Input Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert.