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Bedingungsloses Grundeinkommen gibt dem Leben Sinn

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Initiative für eine menschenwürdige Gesellschaftsform

„Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, titelt der Gründer der dm-Drogeriekette Götz W. Werner in seinem Buch „Einkommen für alle.“ Das Schweizer Volk stimmt im Jahr 2016 darüber ab, ob es schon soweit ist, dieses revolutionäre System einzuführen. 

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet, dass jeder Bürger, egal wie arm oder reich er ist, vom Staat eine bestimmten Betrag überwiesen bekommt, der so gross ist, dass ein Überleben gesichert sein sollte. Diese Idee ist im Grunde schon uralt, jedoch erst der prominente Unternehmer Götz Werner hat ihr neuen Auftrieb gegeben. In der Schweiz wurden in kürzester Zeit 130’000 Unterschriften gesammelt, die nun zu einer Volksabstimmung führen.

Wer arbeitet noch, wenn man Geld bekommt, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen? Hier ein Beitrag der die Fakten erklärt:

Prof. Götz W. Werner gibt der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen neuen Auftrieb.

Prof. Götz W. Werner gibt der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen neuen Auftrieb.

Wer steckt hinter der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens?

Hier ein aufschlussreicher Film über Götz Werner, der anlässlich der Verleihung des Deutschen Gründerpreises für sein Lebenswerk gedreht wurde:

Prof. Götz W. Werner – Ein Ort für das Leben

Götz Werner schreibt in seinem Buch: „Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese Freiheit hat nur der, dessen Existenzminimum gesichert ist. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ruht damit auf der zentralen Grundlage unserer Verfassung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht.“

Erich Fromm, der bekannte Philosoph, doppelt gleich nach: „Der Übergang von einer Psychologie des Mangels zu einer des Überflusses bedeutet eine der wichtigsten Schritte in der menschlichen Entwicklung.“

Wer der Ansicht ist, dass sich die humanistische Entwicklung der Menschheit nur dann auf eine würdige Ebene anheben kann, wenn die Existenz für alle gesichert ist, der sollte sich diesen Ansatz zur Lösung der Probleme auf diesem Planeten zumindest einmal anschauen.

Wer steckt in der Schweiz hinter der Initiative?

Die treibende Kraft hinter dem Komitee zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ist der Unternehmer Daniel Häni.

Daniel-Haeni

„Wir wollen Freiheit in der Arbeit, nicht Freizeit nach der Arbeit. Wer nicht muss, der kann.“ Daniel Haeni

Häni gründete im Jahr 2006 mit dem Künstler Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen.

Im Jahr 2008 veröffentlichte Götz W. Werner das Buch „Einkommen für alle“, welches im Jahr 2012 bereits in der 6. Auflage über den Ladentisch gegangen ist.

Im Frühling 2012 wurde die Volksinitiative lanciert und am 4. Oktober 2013 mit einer spektakulären Perfomance auf dem Bundesplatz in Bern eingereicht. Kritiker der Initiative sind vor allem Politiker. Das Hauptargument gegen die Initiative ist der nüchterne Umstand, dass die Menschen schlicht zu faul sind etwas zu tun, wenn sie nicht mit finanziellem Anreiz dazu gezwungen werden. Den gewählten Volksvertretern geht diese Idee eindeutig zu weit. Man könnte dazu anmerken, dass mit der Einführung des Grundeinkommens auch die Macht der Politik massiv eingeschränkt würde. Kein Wunder fürchten diese die Annahme der Initiative wie der Teufel das Weihwasser.

 

Das Buch von Götz Werner gab der Idee grossen Auftrieb

Das Buch von Götz Werner gab der Idee grossen Auftrieb

Gemeinsame Überzeugungskraft ist gefragt

Es ist nun ein Kraftakt für alle, die der Würde der Menschen Vorrang geben und an das Gute im Menschen glauben, dieser Initiative zum Erfolg zu verhelfen. Dazu braucht es von jedem von uns persönliche Überzeugungskraft, um so viele wie möglich im Umfeld für diese Idee zu gewinnen. Die Schweiz hat als einziges Land die Möglichkeit, dieser einmaligen Idee zum Durchbruch zu verhelfen. Die Schweiz wäre ein leuchtendes Beispiel für Europa und die Welt, damit auch andere Länder der längst fälligen Umsetzung der Idee folgen könnten.

Um die Vorwürfe zu entkräften, brachten die Initianten im Herbst 2008 einen  Film über dieses Thema heraus, den schon bald eine Million Menschen gesehen haben. Es ist der beste Film, um die Idee zu erklären. Der Titel:  Grundeinkommen ein Kulturimpuls

Dieser Blog-Beitrag soll dazu dienen, die allgemeine Angst vor dieser Idee zu entkräften. Es ist an der Zeit, dass wir die Gesellschaftsform auf diesem Planeten wieder in eine Menschenwürdige Qualität bringen und dazu gehört vor allem auch die Garantie jedes Menschen auf eine Grundexistenz. Nur dann kann eine Entwicklung auf eine höhere Ebene stattfinden.

Hier der Link zu den Initianten mit dem Titel: „Was fehlt, wenn alles da ist?“

Um die Argumente der Gegner zu erfahren, gibt es eine interessante Video-Serie, bei der die Skeptiker befragt werden unter dem Titel: „Pola rennt“

Der Kopf der Schweizer Initiative, Daniel Häni, wird am 15. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen, vom Freitag, 13. November 2015,  persönlich anwesend sein, um allen, die dabei sein werden, Fragen aus erster Hand zu beantworten. Hier der Link zur Anmeldung:

Treffpunkt ErfolgMehr Erfolg, Spass und Lebensfreude! Input Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert.

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  1. 22. Januar 2015, 18:24 | #1

    Bedingungsloses Grundeinkommen
    meine Tochter hat zu mir gesagt Papi das kann doch nicht funktionieren
    meine Meinung ist
    im Komunismus wurde ein ähnliches Experiment versucht und wir wissen alle wie es
    geendet hat. Leider sind die Menschen die gleichen wie damals.
    in Griechenland arbeitet ein grosser Teil der Menschen beim Staat und diese Leute haben ein Grundeinkommen und auch diese Experiment ist gescheitert.
    schade für das Geld das diese unnötige Abstimmung kostet.

  2. James Elsener
    23. Januar 2015, 06:17 | #2

    Lieber Wendelin,

    einen kleinen Anstoss vorweg: John Maynard Keynes ist nicht der Vater unseres Geldsystems. Das Zins-Geldsystem ist schon tausende von Jahren alt. Keynes ist der Quell des Gedankens von Ankurbelung der wirtschaftlichen Aktivität über die Ausweitung der Geldmenge in ‚schlechten‘ Zeiten und deren gezielt Reduktion in prosperierenden Zeiten. Irgendwie haben unsere Vorturner (Politiker) aber den Teil mit der Reduktion nicht mehr so präsent.

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine auf heutige Gedankenwelt zugeschnittene Idee, wie es die in vielen Schriften besungene Welt in der Honig und Wein für alle fliesst. Nur damit es Honig und Wein geben kann, braucht es einen Imker, welcher die Bienenvölker hegt und pflegt und einen Winzer, welche seine Trauben hegt und pflegt und daraus einen tollen Wein keltert. Es braucht also eine Aktivität, welche gezielt Mehrwert schafft.

    Du schreibst, dass dieses Geld vom Staat kommen soll. Wir alle sind der Staat und damit bezahlen wir alle einen Teil an uns selbst mit dem Grundeinkommen? Lasst uns endlich der Wahrheit ins Gesicht schauen, dass in unserem Geldsystem alles was von der Staatsverwaltung umverteilt wird, zuerst einmal irgendwo erschaffen worden sein muss. Wenn Du den Film auf der Website http://www.grundeinkommen.ch des Eco-Beitrags anschaust, siehst Du, dass derjenige, der Fr. 10,000.00 verdient in Zukunft nur noch Fr. 7,500.00 verdienen soll und dafür Fr. 2,500.00 von der Allgemeinheit erhält. Damit dem so ist, muss seine Arbeit nach wie vor einen Mehrwert von Fr. 10,000.00 generienen, denn irgendwoher müssen die Fr. 2,500.00 kommen.

    Wo die Initianten vollkommen Recht haben, ist dass mit einem solchen Grundeinkommen, das überkomplizierte Sozialsystem vereinfacht wird. Allerdings nur der Teil, welcher die Verwaltung dieses Systems betrifft. Das Geld muss trotzdem irgendwo erwirtschaftet werden, bevor es in Grundeinkommen verwandelt werden kann.

    Mit Umverteilung, wie es die Finanzierung des Grundeinkommens vorsieht, kommst Du nicht zum Ziel. Damit dies gelingen könnte, bräuchte es ein Flussgeld-System. Also ein System, in welchem sich das Geld über Zeit genau definiert wieder auflöst. Dieses System hatten wir im Mittelalter von ungefähr 1150 bis 1450. Geld bestand damals noch mehrheitlich als Münzen mit einem Edelmetall- oder Kupfergehalt. Diese Münzen wurden am Ende des Jahres eingezogen und eingeschmolzen. Einen Teil dieser Metalle blieben bei der Staatsverwaltung, was damals meist ein Fürst oder ähnliches war, und dienten zur Begleichung von Staatsausgaben, der andere Teil wurde als neue Münzen wieder in Umlauf gebracht. Das Geld floss also zügig, es wurde so rasch als möglich wieder ausgegeben, denn niemand wollte ja der Letzte sein, der die Münzen wieder abgeben musste Ende des Jahres und nur wieder einen Teil als neue Münzen zurück erhielt. In dieser Zeit entstanden die meisten der grossen Bauwerke, auf welche wir in Europa so stolz sein können. Mehr als 20 – 30 Stunden in der Woche arbeiteten die meisten Menschen nicht. Und am Montag wurde auch nicht gearbeitet, der wurde blauer Montag genannt.

    Der Ur-Gedanke des WIR-Geldes in der Schweiz basiert auf derselben Idee, des Flussgeldes. Irgendwann hat sich das WIR-Geld dann auch wieder von dieser Basis verabschiedet.

    Kann ein bedinungsloses Grundeinkommen überhaupt funktionieren? Ja, und nur, wenn wir ein anderes Geldsystem hätten. Auf der Website des Instituts für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik ( http://www.wissensmanufaktur.net ) findest eine Beschreibung eines Geldsystems, welches dort Plan B genannt wird.

    Ein noch viel eleganteres Geldsystem ist der Gradido, welcher auf http://www.gradido.net beschrieben ist. Für mich ist er die beste Möglichkeit ein bedingungsloses Grundeinkommen zu realisieren, denn der Gradido ist der Natur abgeschaut und ist damit eigentlich ein Cradle-to-Cradle Geldsystem.

    Ach ja, Du wolltest wissen, was ich tun würde, wenn ich mich nicht mehr vollumfänglich um die (finanzielle) Selbsterhaltung kümmern müsste. Meine Zeit damit verbringen, meine Gedanken so zu ordnen, dass sie endlich verständlicher werden.

  3. 26. Januar 2015, 11:05 | #3

    Genau so gefällt es mir! Herzlichen Dank für die kontroversen Beiträge. Es wird nur eine Lösung geben, wenn wir anfangen über dieses Thema zu diskutieren. Jeder Beitrag, von welcher Seite er auch immer das Thema beleuchtet hilft mit, sich eine Meinung zu bilden. Nur so werden wir irgendwann eine Lösung haben, die unserer Zivilisation gerecht wird und den Menschen wertschätzt.

  4. 2. Februar 2015, 18:59 | #4

    Also, wenn nun alle sozialen Werke bzw Geldquellen wie AHV, IV, Arbeitslosenversicherung, Ergänzungsleistungen, Asylzahlungen und dergleichen in einen Topf mit dem Namen Grundeinkommen geworfen werden – dann ist der Topf schon so 3/4 voll und die Beamten hätten vorerst mal frei und müssten ihre erniedrigende, weil kontrollierende Funktion, nicht mehr ausüben und könnten sich befriedigenderer Arbeit zuwenden.
    Um den letzten Viertel des Topfes zu füllen bedient sich das Grundeinkommen der Warenumsatzsteuer. Ich will nicht perfekt sein…, aber auch keinen Stuss schreiben, darum nur soviel: Die Waren werden nicht teurer, weil günstiger produziert werden kann, da die Löhne um das Grundeinkommen kleiner sind und die Steuern viel tiefer sein werden. Über die Umsatzsteuer wird das Grundeinkommen finanziert. Wer mehr konsumiert zahlt mehr Steuern – endlich mal faire Besteuerung.

    Die Mär von den faulen Menschen zieht auch nicht, quasi, wenn alle ein Grundeinkommen kriegen, wer geht dann noch arbeiten…?
    Wir in Europa sind fleissige Menschen und erbringen mehr gemeinnützige und freiwillige Arbeit den bezahlte Arbeit.
    Ich würde mich von meinem geldbestimmten Job verabschieden und mich vermehrt der dem Licht und der Lichtberatung widmen.

    Und noch was…
    Hätten wir jetzt schon das Grundeinkommen, wäre meine Scheidung schon längst Geschichte – Mutter und Kinder gehen und nehmen ihre Grundeinkommen mit. Kein Krieg, weil ich einer der 15% „Verdienenden“ bin und der Rest der Familie finanziell von mir abhängig ist…

  5. Marzella Arndt
    3. Februar 2015, 20:38 | #5

    Ich finde es eine grandiose Idee. Beschäftige mich schon längere Zeit mit diesem Thema.

    Wir Menschen könnten uns endlich mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen, nämlich mit dem Leben selbst. Jeder könnte der Tätigkeit nachgehen, die für ihn sinnbringend ist und bei der er seine Potenziale verwirklichen kann. Das Ergebnis wären weit mehr gesunde, glückliche Menschen. Diese Menschen hätten wiederum viel mehr Zeit für sich, für ihre Familie, für Kinder, Freunde, Nachbarn und natürlich für die Erde selbst. Könnten die Schönheit und die Wunder unseres Planeten wieder sehen und würden ihm schon allein deshalb wieder mehr Beachtung und Achtung schenken.

    Viel weniger Gifte und ich denke hier mal nur an Arzneimittel würden unseren Planeten belasten.
    Von allem Anderen will ich garnicht schreiben, sonst wird dies hier ein endlos Kommentar. Auch die Ersatzbefriedigung endloses, sinnloses konsumieren würde in ein normales Kaufverhalten führen, weil wir Menschen wieder näher zusammenrücken und merken, dass vieles in unserer Zeit eine riesen Show ist und wir wirkliche Befriedigung nur mit Menschen gemeinsam erleben können. Und, und, und …

  6. 10. Februar 2015, 11:37 | #6

    Vielen Menschen würde das Bedingungslose Grundeinkommen wieder mehr Lebensqualität bieten, was aktuell vielen vorenthalten ist, dennoch glaube ich aber, dass es aktuell in dieser Form hier bei uns nicht umgesetzt werden könnte, dafür müsste sich schon noch einiges mehr verändern.

  7. Martin Spörri
    11. Februar 2015, 20:39 | #7

    In den letzten Jahrzehnten hat sich die Produktivität kontinuierlich gesteigert. Immer weniger Menschen produzieren immer mehr Güter. Da das Wirtschaftswachstum an seine Grenze stösst, ist die Vollbeschäftigung je länger je weniger realisierbar. Darum ist das Bedingungslose Grundeinkommen der Weg aus der Sackgasse.

  8. 21. Februar 2015, 13:49 | #8

    So wie bis anhin wird es wohl kaum noch lange weitergehen.
    Ich sehe das Grundeinkommen als wünschenswertes Experiment! Und hoffe das es Funktionieren wird.

  1. 5. Juni 2016, 19:56 | #1
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