Wie geniale Kleinbetriebe heute ticken!

23. Juli 2019 Kommentare ausgeschaltet

Weg von USP – hin zu UMP! – Oder wie sich Kleinbetriebe an die Spitze der Branche bringen

Kennen Sie den alten Werberspruch: „Was Ihr braucht ist ein „JU-ÄS-PI!“ Gemeint ist damit ein einzigartiger Verkaufsvorteil. Das schlagende Kriterium, warum der Kunde bei ihnen anstatt beim Konkurrenten kaufen soll. Kaum jemand hat bemerkt, dass dieses unsägliche „USP“, wie es meist abgekürzt wird, schon lange nicht mehr funktioniert. Wie man es heute macht, zeigt das coole Beispiel der Firma Heim in Aadorf.

„Uniqe Selling Proposition“, heisst USP ausgeschrieben. Leider haben viele Firmen noch nicht bemerkt, dass die Produkte und Dienstleistungen immer austauschbarer werden. „DIE“ geniale Lösung gibt es meist gar nicht mehr und wenn, dauert es gefühlte Sekunden und der Konkurrent hat alles kopiert – und im schlimmsten Fall schon wieder verbesssert. „Was soll man da machen?“, fragt sich manch einer. Die Lösung ist viel einfacher als man denkt: Die Lösung heisst „UMP“.

„Grill Pool Challenge“ ist der Sommerhit 2019. Hier ein Beispiel der Heim AG, Heizsysteme in Aadorf, welche nicht nur die leiseste Wärmepumpe auf dem Markt produziert,  sondern auch klar nur Heizungen mit erneuerbaren Energien verkauft. Wie sie die Grill Pool Challenge gemeistert haben, erfahren Sie in diesem heiteren Video.

Was ist „UMP“ oder „Unübliche Markt-Präsenz“

An diesem Zungenbrecher haben sich schon einige die Zähne ausgebissen. Aber wer es geschnallt hat, wird keine Konkurrenz mehr fürchten müssen. Beim UMP statt USP geht es also nicht mehr um den Vorteil, den ein Produkt oder eine Dienstleistung bietet, sondern es geht um einen Unüblichen Zugang zu den Kunden. Weil dieses Verhalten unüblich ist, fällt es auf und wird als bessere Leistung wahrgenommen.

Die Inhaber der Firma Heim AG, Elfi & Stefan Reisp

 

Auf allen Stufen spüren wir eine regelrechte Revolution des Gedankengutes und der Sichtweisen.
Elfi & Stefan Reisp, Inhaber Heim AG, Aadorf

 

Hier die 8 Merkmale von Unüblicher Markt-Präsenz (UMP)

 

1. Das Prinzip von Versucht und Fehler
„Probieren geht über studieren“ – Kleine Teams entwickeln und erproben in kürzester Zeit neue Ideen.

2. Die Nähe zum Kunden
„Die Verschmelzung mit dem Kunden macht ihn zum Partner“ – Die besten Unternehmen lernen von ihren Kunden. Ständiges und aufmerksames Zuhören ermöglicht neue Ideen.

3. Das etablieren von „Mini-Unternehmern“
„Wir wollen lauter Unternehmer“ – Selbst-Motivation, Selbst Beauftragung, Selbst-Organisation, Selbst-Kontrolle

4. Das Entwickeln von Menschen
„Sinn-Gemeinschaft erzeugen“ Auf die Mitarbeitenden kommt es an. Der Mitarbeiter ist die eigentliche Quelle der Qualitäts- und Produktivitätssteigerung

5. Es geht um „gelebte“ Werte
„Wir meinen, was wir sagen – und tun es auch!“ Die tägliche Umsetzung der Werte ist von entscheidendem Einfluss

6. Die Kompetenz zählt
„Schuster bleib bei deinen Leisten“ – Überragende Leistungen gelingen jenen Betrieben, die sich mit ihrem Kerngeschäft befassen.

7. Heterarchie statt Bürokratie
„Kampf der Bürokratie“ – Einfach und flexibel – Grundlegende Strukturen sind von grosser Einfachheit

8. Straff- lockere Führung
„So viel Führung wie nötig, so wenig Kontrolle wie möglich“ – Exzellente Betriebe leben wenige Grundwerte. Entscheidungsfreiheit wird angestrebt.

Der allerwichtigste Punkt: Die „Unübliche Markt-Präsenz“ ist nur erreicbbar unter Einbezug der Mitarbeiter

Wer jetzt das Gefühl hat, dass man „UMP“ (Ju-Äm-Pi) anordnen kann, soll sich die Idee gleich wieder aus dem Kopf schlagen. Dieses Erfolgs-Modell kann man nicht anordnen noch kann man es befehlen. Es muss von den Mitarbeitern von jeder Stufe gemeinsam erschaffen werden. Nur so, wird der lebendige Organismus des Unternehmens mit der Energie versorgt, um langfristig erfolgreich zu sein. Wer UMP in seinem Betrieb etabliert hat, muss sich vor keiner Konkurrenz, keiner Wirtschaftsflaute noch von Währungskursen fürchten. Die Mitarbeiter werden die Entwicklungen frühzeitig erkennen und von sich aus Gegensteuer geben.

Firmengebäude der Heim AG, Aadorf (Webseite Heim AG)

„Heim“-elige Wärme strahlt auch das Fimengebäude aus. Wenn es um Wärme geht, hat die Heim AG die Nase Kaminrauch – also im Wind! Aber nicht nur da – hier wird die „Unübliche Markt-Präsenz“ UMP in einem hart umkämpften Markt souverän und mit viel Erfolg gelebt

 

Am Anfang steht die Entwicklung der Unternehmer-Persönlichkeit

Einen Erfolg, wie die Heim AG in den letzten Jahren aufgebaut hat, beginnt immer beim Kopf des Unternehmens. Ganz nach dem Motto: „Diese Firma stinkt im Kopf nach Fisch!“, gilt es die Entscheidung zu treffen, wie man in Zukunft als Unternehmer oder Unternehmerin leben will? Ist diese Arbeit an sich selbst getan, geht es darum die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. Die Mitarbeiter der Heim AG haben gemeinsam ihren Wert in Bezug zu den Mitarbeitern folgendermassen definiert: „Wir stellen den besten Mitarbeitern, die in der Branche zu finden sind, hervorragende Rahmenbedingungen zur Verfügung, damit sie sich persönlich und fachlich entfalten können.“ 

Wenn auch Sie als Unternehmer Ihre Persönlichkeit entwickeln wollen, um das Konzept der „Unüblichen Markt-Präsenz“ in Ihrem Unternehmen zu entwickeln, starten Sie am besten mit dem Life Change-Seminar mit Wendelin NIederberger. Mehr dazu finden SIe hier:

Propstei St. Gerold – Der ideale Ort für eine Lebens-Wende

So finde ich meine persönliche Lebens-Vision

Wendelin Niederberger freut sich auf Ihren Anruf

Wenn Sie mehr wissen möchten,
rufen Sie mich an: +41 41 662 01 88

 

Ein Nachruf an Colin C. Tipping, dem Begründer von „Radikaler Vergebung“

29. Juni 2019 Kommentare ausgeschaltet

«Was wäre, wenn jeder Mensch so viel für die Menschheit tun würde, wie Colin Tipping…?»

 

Am 28. Juni 2019 hat ein bedeutender Mann die Heimreise ins ewige Licht angetreten. Im Alter von 77 Jahren hat Colin C. Tipping seinen letzten Atemzug im Beisein seiner, Frau JoAnn und seinen engsten Freunden, getan. Er hinterlässt eine Vielzahl von Büchern und eine grosse Menge von Menschen, die durch ihn eine neue Lebensqualität gefunden haben.

Er hat es geliebt den Menschen durch die Radikale Vergebung zu helfen. Ein Andenken en eine grosse Seele. Hier im Bild Colin Tipping anlässlich der Ausbildung zum QEMS-Coach der Visionären Erfolgs-Akademie. Links im Bild die Übersetzerin, Theresia Koch und Esther Mottier, aus Chateaux d’Oex Das sind Erinnerungen, die ewig bleiben.

 

Vom einfachen Schreiner zum weltweit gefragten Seminarleiter

Er hat einen einfachen Beruf gelernt. Er ist viele male im Leben gestolpert. Er hat sich immer wieder aufgerappelt und neu angefangen. Er ist in England geboren und dann nach Amerika ausgewandert. Dort meinte er sein Glück zu finden. Weit gefehlt! Auch dort wurde er wieder mit unsäglichen Schwierigkeiten konfrontiert. Irgendwann hat er gemerkt, dass dies ein Hinweis darauf ist, sein Leben in den Dienst der Menschen zu stellen.

Umgeben von Menschen mit offenen Herzen. Nichts hat ihn mehr erfüllt, als für die Menschen da zu sein. Hier beim Seminar „Wachsen in der Liebe“, organisiert durch die Visionäre Erfolgs-Akademie im Jahr 2013 im Seminarhotel Wilerbad in Wilen/Sarnen.

 

Mit „Radikaler Vergebung“ kommt der Erfolg

Irgendwann hat Colin Tipping verstanden, was die Geistige Ebene von ihm wollte. Er sollte ein System entwickeln, mit dem sich die Menschen vom „Opfer-Bewusstsein“ verabschieden können. Diese Methode verhalf Colin zum Durchbruch, weil ganz viele Menschen erkannten, dass sie nur dann in Frieden leben können, wenn sie sich von der Anklage im Aussen abwenden und der Radikalen Vergebung zuwenden. In anderen Worten: „Es geschieht in deinem Leben nichts, das nicht absolut perfekt ist und seinen Sinn hat.

Alle diese Menschen winken dir zu. Stellvertretend für viele Tausende und Abertausende, die durch dich Colin Tipping, inneren Frieden gefunden haben. Wir wünschen dir eine gute Heimreise ins ewige Licht und dass auch du deinen „Radikalen“ Frieden findest.

 

Colin Tipping: „My Ass is on the line.“

Mit diesem Satz hat Colin Tipping im Jahr 2016 seine Leserinnen und Leser darüber informiert,  dass er an Darmkrebs erkrankt ist. Er machte keinen Hehl daraus, dass es ironisch sei, dass er, der über viele Jahre die Menschen mit „Radikaler Vergebungsarbeit“ vor dieser Kankheit bewahren wollte, jetzt selber davon betroffen ist. Er hat es sich dann zur Aufgabe gemacht, seine grosse Community über seine Entwicklung und seine Erkenntnisse zu informieren. Sein Fazit bevor er starb: „Was ich durch diese Erfahrung gelernt habe ist die Tatsache, dass es viel schwieriger ist, Liebe anzunehmen, als sie zu geben. Das musste ich wohl noch lernen.“

Was für eine Welt hätten wir, wenn jeder Mensch nur 10% von dem für die Menschheit tun würde, wie Colin C. Tipping? Colin hat gezeigt, dass jeder einen wertvollen Beitrag leisten kann. Man muss es nur wollen!

Spiritualität im Business mit der „Quantum Energy Management System“

Mit dem neuen Buch „Spiritualität im Business“ erklärt der Gründer der Tipping-Methode für Radikale Vergebung, wie man mit dem „Quantum-Energie-Management-System“ (QEMS) sein Unternehmen auf das neue Zeitalter einstimmt.

Nebst seinen Büchern zur Radikalen Vergebung hat Colin Tipping auch ein Buch über „Spiritualität im Business“ geschrieben. Herausgeber ist Wendelin Niederberger, der auch das Vorwort dazu geschrieben hat.

Fairtraders von Nino Jacusso ab 14. Februar 2019 im Kino

31. Januar 2019 Keine Kommentare

„Fairtraders“ zeigt einen möglichen Weg und macht vor allem Mut

Der Film „Fairtraders“ stellt drei Persönlichkeiten vor, bei der jeder auf seine ganz eigene Art und Weise versucht die Wirtschaft fairer und nachhaltiger zu gestalten.

Der Film startet mit einer starken Bildsprache. Ein goldenes Getreidefeld wird gezeigt. Die Ären bewegen sich langsam im Wind. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Doch von Minute zu Minute bindet der Regisseur Nino Jacusso, die drei Protagonisten gefühlvoll und immer stärker in die Dokumentation ein. Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine Reise, bei der klar wird, dass es so, wie es bisher gegangen ist, nicht mehr weiter gehen kann. Fairtraders zeigt drei Menschen, die etwas tun, weil es ihren eigenen Werten entspricht. Sie handeln aufgrund ihrer Überzeugung und sie wählen nicht den einfachen, bekannten und leichtesten Weg. 

„Ist ein fairer Handel möglich?“ Diese Frage stellen sich die Personen, die im Film vorgestellt werden. Eine davon ist Claudia Zimmermann, die mit ihrem Ehemann Thomas einen Biohof in Küttigkofen (SO) betreibt. Weiter erfahren wir, wie Patrick Hohmann, Gründer der Remei AG, ein Unternehmen, das Biobaumwolle anbaut und nachhaltige Textilien in Indien und Tanzania herstellt. Beim Baumwoll-Einkauf stellte er fest, dass die Bauern ihren Verdienst in teure Pestizide investieren. Dies wollte er ändern und wurde so zum Pionier des Biobaumwoll-Anbaus.

Sina Trinkwalder: „Erst mal Kaffee!“

Mit diesem sinnigen Spruch begrüsst Sina Trinwalder jeweils am Morgen ihre Follower, wenn sie sich in ihren „Social Media Planeten“ einloggt, um die Welt an ihren Gedanken des Tages teilhaben zu lassen. Die kurrlige Sina  hat aus Frust über die Sinnlosigkeit ihres Alltags entschieden, aus der Werbebranche auszusteigen, um etwas vernünftiges für die Gesellschaft zu machen. Sie holt Langzeitarbeitslose und gibt diesen in der von ihr gegründeten Fabrik für nachhaltige Textilien Arbeit und damit Würde.

Teile des Films wurden anlässlich des 17. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen gedreht. Der „Treffpunkt Erfolg“ ist eine Input Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert und wird einmal im Jahr durchgeführt. 

Der Film läuft am 14. Februar 2019 in der Schweizer Kinos an und wir hoffen natürlich, dass diese berührende Dokumentation viele Zuschauer anlocken wird. Es ist ein positiver und äusserst menschlicher Film, der die Herzen berührt. Die vorgestellten Persönlichkeiten machen auf ihre eigene Art Mut, sich selber zu hinterfragen: „Macht das, was ich den ganzen Tag tue Sinn?“ Die Protagonisten im Film Fairtraders sind Menschen wie „Du“ und „Ich“ und deshalb auch so glaubwürdig und motivierend. Motivierend, seine eigene Lebensweise selber auch einmal zu hinterfragen. 

Kinoststart in der Schweiz: Donnerstag, 14. Februar 2019
Link zur offiziellen Webseite: Fairtraders

Hier ein Beitrag über Sina Trinkwalder:
Wunder muss man selber machen

 

Franz Patscheider ist Sporthändler des Jahres!

28. November 2018 Keine Kommentare

Serfaus im Tirol ist um eine Attraktion reicher! Patscheider Sport holt sich den „Goldenen Victor“ der Sportbranche

Wer auf dem Tiroler Sonnenplateau Serfaus seinen Urlaub geniesst, kommt an den Geschäften von Franz Patscheider nicht vorbei. Immer wieder hören wir, was begeisterte Kunden über seine Mitarbeiter sagen: „Woher hat er diese tollen Mitarbeiter?“ Lesen Sie hier, wie man es schafft, auch in einem schwierigen Umfeld, die besten Leute zu finden und zu halten.

Franz Patscheider war zusammen mit dem legendären Franz Klammer in der Jugend-Nationalmannschaft und gewann zwei Landesmeister-Titel. Doch das Schicksal meinte es anders mit ihm. Im gleichen Jahr erkrankte sein Vater schwer und starb kurz darauf. „Für mich war sofort klar, dass der elterliche Betrieb wichtiger war, als die ganz Rennfahrerei“, beschreibt Franz Patscheider seine Entscheidung im Buch „Mutig, glücklich, erfolgreich“, in dem 14 erfolgreiche Kleinunternehmer nach ihren Erfolgs-Rezepten befragt wurden.

Jedes Jahr wird an der Entwicklung der Patscheider-Vision weiter gearbeitet und die neuen Mitarbeiter in die Philosophie eingeführt. Nur so kann dieser Dienstleistungsgedanke über Jahre konsequent gehalten und ausgebaut werden. Hier im Bild das gesamte Team beim Winter-Kick-Off-Meeting, unter der Leitung von Wendelin Niederberger, in Serfaus.

Patscheider Team-Vision: „We make people happy“

„Wir fühlen uns für die Steigerung des Urlaubs-Erlebnisses in Serfaus verantwortlich“, so heisst die Mission, die das Team von Franz Patscheider bereits 1996 entwickelt hat. Der grösste Entwicklungs-Schritt war die Eröffnung des spektakulären „Check-Inn“, wo täglich tausende paar Schuhe und Ski über Nacht eingestellt werden können. Mit dieser einzigartigen Dienstleistung können die Gäste in bequemen Schuhen direkt in den Aprés-Ski. Am nächsten Morgen steht alles wieder fein säuberlich getrocknet bereit für den nächsten Skitag.

Bereits steht die nächste Generation bereit. Die Geschäftsleitung von links nach rechts: Franz Patscheider, Pia und Eva Patscheider, sowie Helmut Dollnig freuen sich über den goldenen „Victor“, als Sporthändler des Jahres.

Meine Vision ist: „Freude bereiten!“

Franz Patscheider hat schon immer alles anders gemacht als es andere tun. Schon im Jahr 1996 hat er sein Team in die Propstei St. Gerold eingeladen, um unter der Moderation von Wendelin Niederberger, die Team-Vision zu entwickeln. Seitdem wird konsequent an der Weiterentwicklung dieser Werte gearbeitet, die etwa heissen: „Es macht uns Spass in einem leistungsorientieren Team zu arbeiten. Erfolg motiviert und bereichert unser Leben.“ Die Ergebnisse daraus können sich sehen lassen. In der Zwischenzeit gibt es in Serfaus bereits 13 Geschäfte, die von Patscheider Sport und ihren Mit-Unternehmern (Sprich: Mitarbeitern) betrieben werden. Alle haben nur einen einzigen Zweck: „Die Steigerung des Urlaubs-Erlebnisses in Serfaus!“

Bestes Skigebiet der Alpen

Kein Wunder, landet der sonnig gelegene Ort, etwa 500 m oberhalb des Inntales, immer wieder auf den ersten Plätzen, bei den Bewertungen der Skidestinationen. Serfaus-Fiss-Ladis, die sich schon vor Jahren zu einer einzigen Region zusammen geschlossen haben, setzen voll auf den Familienurlaub. Nirgends wird der Gast, der mit Kindern anreist, mehr für sein Geld bekommen, als in Serfaus.

Wendelin Niederberger und Franz Patscheider bei der Motivations-Tagung, zu der alle Bewohner von Serfaus eingeladen worden sind.

Franz Patscheiders Philosophie: „Es muss menschelen!“

Das „Prinzip Menschlichkeit“ steht an oberster Stelle, wenn man den quirligen Unternehmer nach seinem Erfolgs-Rezept befragt. „Jeder im Team darf so sein, wie er ist“, bestärkt Patscheider seine Prinzipien und ergänzt: „Wir wollen, dass die Gäste spüren, dass hier echte Menschen ihr bestes geben. Nur wer sich selbst sein darf, gewinnt auf lange Sicht.“ Im Buch „Mutig, glücklich, erfolgreich“, hat er noch einen Tipp an die Menschheit zum besten gegeben: „Geht das Leben etwas ernster an, als ich das tue.“ Natürlich wie immer, mit einem Augenzwinkern und dem typischen Tiroler Schalk in den Augen.

Wir gratulieren Patscheider Sport zum Gewinn des Goldenen Victor als Sporthändler des Jahres! Der nächste grosse Schritt folgt gleich in diesem Winter, der vor allem auch die Schweizer Gäste freuen wird. Patscheider Sport eröffnet am 12. Dezember, 12.12 Uhr 2018, das erste Stöckli Ski-Test-Center in Europa.

Wer mehr über Sport Patscheider wissen möchte, findet hier die Webseite: Patscheider Sport, Serfaus

Die Stille Revolution mit Bodo Janssen

7. September 2018 Keine Kommentare

Vom „Know how“ zum „Know why“ in der Unternehmensführung

Es findet eine Revolution statt, die grösser ist, als der Zusammenbruch des Sowjet-Regimes. Diese nächste Revolution findet in der Unternehmensführung statt, wo es immer mehr um Werte geht, als um Macht und Geld. Der Regisseur des Films „Die Stille Revolution“, Kristian Gründeling, nimmt Sie mit auf eine Reise in die Arbeitswelt, in der gerade ein grosser Kulturwandel stattfindet. 

„Die „Stille Revolution“, die gerade stattfindet, ist so gewaltig, wie der Wechsel von der Agrargesellschaft in die Industriegesellschaft“, sagt kein geringerer als Thomas Sattelberger, ehemaliger Top-Manager bei der deutschen Telekom. Es wird grosse Veränderungen geben und ein Abschied von der vertrauten Welt, wie wir sie bisher gekannt haben. Die Stille Revolution zeigt, wie dieser Kulturwandel möglich wird und was es dazu braucht.

Trailer DIE STILLE REVOLUTION from mindjazz pictures on Vimeo.

Mit einem neuen Bewusstsein zum Unternehmens-Erfolg

In Zukunft wird es nicht mehr heissen, wir haben Geld verdient, weil wir gut gewirtschaftet haben. In Zukunft wird es heissen, wir haben den Menschen eine würdevolle, sinnerfüllte Aufgabe gegeben und gerade deswegen Erfolge erzielt – auch in finanzieller Hinsicht. Wir müssen aufhören im Aussen zu glänzen, dafür müssen wir umso mehr anfangen von Innen heraus zu leuchten. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie wir diesen Wandel vollziehen können. Entweder durch Einsicht, oder durch Katastrophe. Es liegt an einem selbst, die Einsichten zu bekommen, damit die Katastrophe nicht kommen muss. Die Wirtschaftsuniversitäten bringen den neuen Führungskräften und Managern nach wie vor bei, wie man auf der Titanic die Stühle neu ausrichtet, anstatt ihnen beizubringen, wie man den Kurs wechselt und ein neues Wertesystem in der Wirtschaft einführt. Gefordert ist ein radikaler Wandel, der im Inneren jedes einzelnen stattfinden muss.

Bodo Janssen, Inhaber der Upstalsboom Hotelkette als Beispiel

Der Film zeigt diesen Wertewandel am Beispiel von Bodo Janssen. Er hat die mehrheitlich in Norddeutschland beheimatete Hotelkette Upstalsboom von seinem Vater übernommen, nachdem dieser bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. Nach einiger Zeit hat eine Umfrage bei den Mitarbeitern ergeben, dass sie zwar gerne für die Firma arbeiten würden, dass sie sich aber einen anderen Chef wünschen würden. Der Schock über dieses niederschmetternde Ergebnis sitzt bei Bodo Janssen so tief, dass er sich in ein Kloster zurück zieht, um sich über seine Führungs-Philosophie und was noch viel wichtiger ist, über seine eigenen Lebenswerte Gedanken zu machen.

Managerwerkzeuge funktionieren nicht mehr

Die Herausforderungen, welche durch diese Stille Revolution ausgelöst werden, brauchen neue Denkansätze. Wenn der Handwerker eine Schraube eindrehen will, nützt ihm ein Rollgabelschlüssel oder Engländer, wie wir in nennen, nicht viel. Es braucht einen Schraubenzieher. Genau so ist es mit den Management-Systemen. Auch nach dem hundertsten Change-Prozess wird man feststellen, dass keines der Werkzeuge Wirkung zeigte. Die Titanic hält nach wie vor Kurs auf den Eisberg, um die gleiche Metapher zu verwenden.  Es braucht ein neues Bewusstsein, um die Zukunft gestalten zu können. Dieses Bewusstsein zu lernen und die Mitarbeiter und das Team zu integrieren, wird eine Herausforderung sein, die es zu bewältigen gilt. Der packende Film gibt einen Einblick, wie die neue Wirtschaftswelt nach der Stillen Revolution aussehen wird.

Der Film „Die Stille Revolution“ läuft ab 1. September 2018 in den Schweizer Kinos: Hier die Spieldaten: Die Stille Revolution

Möchten Sie mehr darüber wissen? Hier ein Fachartikel von Wendelin Niederberger:
Mit spiritueller Teambildung Top-Teams erschaffen