Prof. Dr. Eckhard Kruse am 15. Treffpunkt Erfolg

11. August 2015 Keine Kommentare

Die Begegnung von Wissenschaft und Spiritualität

Kennen Sie den „Blinden Fleck“ der Esoteriker? Sie reden zum Beispiel von Energie, die man aber nicht in Kilowattstunden messen kann. Kennen Sie den „Blinden Fleck“ der westlichen Wissenschaft? Oh ja, auch den gibt es! Einer der sich mit beiden Systemen auskennt ist Prof. Dr. Eckhard Kruse, der am „Treffpunkt Erfolg“ am Freitag, 13. November 2015, in Egerkingen genau darüber ein spannendes Referat halten wird.

„Astrologie ist Unfug, weil die Planeten keinen kausalen Einfluss auf die Menschen auf der Erde haben können. Dazu ist ihre Anziehungskraft viel zu schwach. So kann man aber auch die Vorhersagen der Bahnhoffahrpläne als Aberglaube bezeichnen. Die Anziehungskraft der Zeiger der Bahnhofsuhr kann unmöglich tonnenschwere Züge in den Bahnhof bewegen. Wieso sollten also die in den Fahrplänen genannten Uhrzeigerstellungen eine Rolle für die Zugbewegung spielen?“

Welches Weltbild hätten Sie gerne? Prof. Dr. Eckhard Kruse teilt es ein in "Eso" und "Schuwi" und verbindet Wissenschaft mit Spiritualität in genialer Weise.

Welches Weltbild hätten Sie gerne? Prof. Dr. Eckhard Kruse teilt es ein in „Eso“ und „Schuwi“ und verbindet Schulwissenschaft mit Spiritualität in genialer Weise.

Dies ein Ausschnitt aus dem kürzlich erschienen Buch „Der Geist in der Materie“. Mit solchen und ähnlichen Beispielen, spielt der studierte Informatiker mit Anwendungsfach Physik, Prof. Dr. Eckhard Kruse die beiden Weltbilder Esoterik und Wissenschaft humorvoll und doch tiefgründig gegeneinander aus und zeigt damit, dass beide Weltanschauungen ihre Berechtigung haben.

Wer darf Ihnen die Welt erklären?

„Was haben ein Neurowissenschaftler, der mit Kernspintomographen Gerhirnaktivitäten seiner Versuchsperson misst, und ein „Esoteriker“, der sich für Geistheilung, Bewusstseinserweiterung und Spiritualität interessiert, gemeinsam? Beide wollen die Welt verstehen, um dadurch handlungsfähiger zu werden. Was der eine mehr mit dem Verstand verfolgt, versucht der andere mit dem Herzen zu erfassen. Am Ende haben beide das gleiche Ziel: Sie wollen die Zusammenhänge verstehen. Der Wissenschaftler hat ein hohes Ansehen in der heutigen Gesellschaft und zerlegt alles in Einzeilteile. Sie sind derart vertieft in ihre „Bäume“, dass sie den Wald und die Welt kaum mehr erkennen. Darum sollte ein echter Wissenschaftler niemals sagen: „Das kann nicht sein, solchen Aberglauben müssen wir nicht erforschen.“

Wenn es um das „Geistige“ geht, versagen die Gesetze der Wissenschaft

Für den an der Dualen Hochschule Baden-Würtenberg dozierenden Eckhard Kruse war es ein weiter Weg, sich vom schulwissenschaftlichen Weltbild zu lösen, esoterische und spirituelle Sichtweisen wertzuschätzen und durch Schule, Studium und Medien vermittelte Dogmen zu hinterfragen. Er beschreibt seinen Werdegang wie folgt: „Wo habe ich wirklich etwas über uns Menschen, Bewusstsein, Gefühle und Sinn gelernt? Nicht in der Wissenschaft, sondern im Austausch mit spirituellen Menschen, Heilern, Therapeuten oder modernen Schamanen. – und natürlich durch eigene unmittelbare Erfahrungen.“

Gegenseitiger Respekt und Offenheit zum Wohle der Menschheit

Darum haben beide Welten ihren Beitrag zur Entwicklung der Menschheit zu leisten. Es geht nicht mehr an, dass der Schulwissenschaftler die Nase rümpft, wenn er von Esoterik reden hört. Im Gegenzug ignorieren Esoteriker immer wieder grundlegendes naturwissenschaftliches Wissen, das nicht in Frage gestellt werden kann. Diese beiden Länder, Schulwissenschaft und Spiritualität, haben ihre Stacheldrähte an den Grenzen nach wie vor voll hochgezogen. Beide müssen lernen, mit grossen Schritten aufeinander zuzugehen, damit wir in Zukunft das Wissen zur Verfügung  haben, um die anstehenden Probleme der sich entwickelnden Menschheit zu bewältigen. Erleben Sie am 15. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen, Prof. Dr. Eckhard Kruse, als inspirierenden Referenten. Hier geht’s zur Anmeldung: Treffpunkt Erfolg – Input Tagung für mehr Erfolg, Spass und Lebensfreude