Kleinunternehmer-Tagung 16. Treffpunkt Erfolg, 2016

14. November 2016 Keine Kommentare

„Führen mit Hirn“ und mehr Menschlichkeit in Unternehmen

Am Freitag, 11. November 2016 treffen sich ganzheitlich denkende Kleinunternehmer zu ihrem Jahrestreffen in Egerkingen. Die Referate der Experten wussten zu begeistern. Mit dabei waren Dr, Rüdiger Dahlke, Sebastian Purps-Pardigol, Marcel J. Strebel, Bernd Hückstädt und Dr. Steffi Burkhart.

Bereits zum 16. Mal organisiert Wendelin Niederberger, Erfolgs-Akademie, den Treffpunkt Erfolg. Die Input-Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. In dieser Ausgabe konnten wieder hochkarätige Referenten für den ausgebuchten Anlass verpflichtet werden. Den Anfang machte Dr. Ruediger Dahlke, der in seinem packenden Referat darauf hinwies, dass die universellen Gesetze auch in der Unternehmerweilt ihre Gültigkeit haben.

"Wenn der Schatten nicht integriert wird, kommt er durch dir Hintertüre in unser Leben", sagt Dr. Ruediger Dahlke in seinem Referat.

„Wenn der Schatten nicht integriert wird, kommt er durch dir Hintertüre in unser Leben“, sagt Dr. Ruediger Dahlke in seinem Referat.

Dr. Ruediger Dahlke erklärt die Wirkung der universellen Gesetze

Es gilt immer beide Pole im Auge zu behalten. Wer einen Pol ignoriert, läuft Gefahr, dass dieser verdrängte Schatten zur Gefahr wird. Mit eindrücklichen Bildern belegt der führende Autor der Lebensprinzipien, worauf es in der Unternehmerwelt ankommt, um ganzheitlich erfolgreich zu sein.

Führen mit Hirn mit Sebastian Purps-Pardigol

Der Autor des Wirtschafts-Bestsellers Sebastian Purps-Pardigol konnte in seinem Vortrag deutlich machen, wie die Wissenschaft in der Zwischenzeit klare Beweise liefert, wie Motivation in die Unternehmen kommt. Seine mehrjährige Forschungsarbeit, mit über 100 Interviews in Unternehmen hat gezeigt, dass sich die Motivation auf drei Grundthemen reduzieren lässt. Es sind dies:

  1. Verbundenheit
  2. Mitgestaltung
  3. Innere Bilder
Sebastian Purps-Pardigol führt vom 2. bis 5. Februar 2017 sein Seminar Potentialentfaltung mit der Vsiionären Erfolgs-Akademie in der Schweiz durch.

Sebastian Purps-Pardigol führt vom 21. bis 24. September 2017 sein Seminar Potentialentfaltung mit der Visionären Erfolgs-Akademie in der Schweiz durch.

Diese drei Hauptaspekte der Motivation gilt es in den Unternehmen zu integrieren, will man sicher sein, dass die Mitarbeiter innere Motivation in den Alltag mitbringen.

Führen mit Hirn

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Visionäre Unternehmensführung

Ein ganz besonderes Highlight der Tagung war das eindrückliche Referat des Inhabers der Firma ANTASWISS, Marcel J. Strebel, hat die Entstehung des Erfolgsproduktes „Abfallhai“, auf die Visions-Entwicklung mit Wendelin Niederberger zurück geführt. Mit dem einzigartigen Abfallhai, hat der in Knonau beheimatete Familienbetrieb, innert 10 Jahren, mehr als 80 % Marktanteil in der Schweiz erobert.

"Begeisterung reisst spürbar mit", heisst die Vision des Erfinders des Abfallhais.

„Begeisterung reisst spürbar mit“, heisst die Vision des Erfinders des Abfallhais Marcel J. Strebel.

Gradido beschreibt ein neues Wirtschaftsmodell

Beeindruckt waren die Zuhörerinnen und Zuhörer am 16. Treffpunkt Erfolg, über die Erkenntnisse von Margret Baier und Bernd Hückstädt. Sie wollen nichts geringeres, als weltweiten Wohlstand und Frieden im Einklang mit der Natur bewirken. Eines der Grundpfeiler von Gradido ist eine neue Währung, die nach den Gesetzen der Natur konzipiert ist. „Das weltweite Schuldensystem ist in Gefahr und ein Auslaufmodell“ erkären sie. Eine alternative Lösung ist Gradido, welches ein neues Geld- und Wirtschaftsmodell beschreibt. Mehr dazu finden Sie in diesem Beitrag:

Gradido – Ein neues Wirtschaftsmodell für weltweiten Wohlstand und Frieden

Die Spinnen, die Jungen

Besonders gespannt waren die Kleinunternehmer auf das Referat der letzten Referentin, Dr. Steffi Burkhart. Sie gilt im deutschsprachigen Raum als die Stimme der Generation Y. Das Y steht für das englische „Why“, „Warum“, was die Grundhaltung dieser Generation zum Ausdruck bringt. „Sie stellen alles in Frage und lassen sich nicht mehr von Konventionen und alten Mustern beeinflussen, erklärt die quirlige Rednerin.

Dr. Steffi Burkhart erkärt welche Auswirkung die "Döner-Demografie" auf die Unternehmen haben wird.

Dr. Steffi Burkhart erkärt, welche Auswirkung die „Döner-Demografie“, auf die Unternehmen haben wird.

Neue Führungskultur in Unternehmen

Die Generation der 20 bis 35 jährigen hat ganz andere Ansprüche an eine Arbeitsstelle. Diese jungen, mehrheitlich gut ausgebildeten Leute wollen mitreden und mitgestalten. Sie wollen einen Sinn darin sehen, was sie tun und pfeiffen auf alle althergebrachten hirarchischen Strukturen. Mit dieser Generation schlägt die Industriegesellschaft in eine Wissensgesellschaft um und wer sich darauf nicht einzustellen weiss, findet keine Mitarbeiter mehr.

Viele Inspirationen für Gleichgesinnte

Der „Treffpunkt Erfolg“ ist keine Tagung, wie alle Anderen. Hier treffen sich Menschen, die ein ganzheitliches Weltbild haben und diese Lebensform weiterentwickeln wollen. Die Teilnehmer wissen, was es für den Erfolg im 21. Jahrhundert braucht: Es geht um Sinn und Menschlichkeit. Solange die Wirtschaft in erster Linie Geld, Macht und Status als Triebfeder der Entscheidungen missbraucht, wird sich auf dieser Welt nichts ändern. Der „Treffpunkt Erfolg“ ist die Plattform für wache Kleinunternehmer, die Menschlichkeit auf ihre Fahne geschrieben haben und genau deswegen erfolgreich sind. Hier gibt’s Impressionen und Emotionen zum 16. Treffpunkt Erfolg

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Wenn auch Sie im Jahr 2017 am 17. Treffpunkt Erfolg dabei sein möchten. Hier gehts zur Anmeldung: 17. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 17. November 2017

Hier eine Rückmeldung, die heute eingetroffen ist: Yvonne Z. schreibt:

„Wow… was war dass den am Freitag für ein Anlass. Ich war begeistert!!!… und nachträglich mega froh, dass ich es endlich geschafft habe, daran teilzunehmen.
 
Ich möchte Euch ein riesen grosses Kompliment für diesen Anlass aussprechen. Noch nie ging ich so energiegeladen und happy nach einer Tagung nach Hause. Mein Umfeld habe ich danach mit meinen Erzählungen richtig herausgefordert (und bin immer noch dabei) :).
 
Für mich persönlich war es auch mit dem Glücksgefühl verbunden, dass Themen angesprochen wurden, welche ich schon seit Jahren nach aussen trage, vielfach aber das Gefühlt habe, dass ich nicht so richtig verstanden werden. (Mitarbeiterführung, neue Kultur im 21. Jahrhundert, Jugendthemen). An Eurem Anlass spürte ich, dass es doch viele Menschen gibt, welche gleich denken. Vielen Dank für den tollen Tag und das tolle Essen. Es war super.“

Ursula Rothenfluh schreibt:

„Herzlichen Dank für den wiederum hammermässigen Tag am Treffpunkt Erfolg.
Es ist immer wieder ein Tag bei dem ich Energie tanke durch den Austausch mit so vielen einzigartigen Menschen. Selbstverständlich auch die Auswahl der Referenten, welche mit ihren Themen, Erfolgen und Erlebnissen alle mitreissen und begeistern.

Ich bin so dankbar, dass ich per Zufall im 2011 auf die Ausschreibung des Informationsabends zum Thema „Gesichter lesen“ im Aarauerhof in Aarau gestossen bin und so Euch beide kennengelernt habe.“

Prof. Dr. Michael Braungart ist Mister „Cradle to Cradle“ und plädiert für „Intelligente Verschwendung“

17. September 2014 Keine Kommentare

Von der „Wiege zur Wiege“ statt von der „Wiege zum Sarg.“ – Neue Lebenslust statt Zukunftsfrust!

Wir verhalten uns so, als würden wir die letzte Generation auf diesem Planeten sein. „Der letzte soll dann das Licht löschen“, würde es dann heissen. Am 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen kommt ein Mann zu Wort, der etwas dagegen hat und einen komplett neuen Ansatz propagiert. Er sagt: „Wenn wir intelligente Produkte herstellen, können wir verschwenden so viel wir wollen.“ Erfahren Sie hier, was diese positive Aussage aus kompetentem Mund auf sich hat und wie wir uns auf den Weg in eine neue Überflussgesellschaft begeben können.

Wer ist Prof. Dr. Michael Braungart? Braungart ist Chemiker mit „grüner Weste“. In den 80er Jahren engagierte er sich bei der Umweltorganisation Greenpeace und half mit, den Bereich Chemie aufzubauen. Heute hat er mehrere selber gegründete Lehrstühle für „Cradle to Cradle“ an verschiedenen Universitäten. Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William Mc Donough hat er das Buch „Intelligente Verschwendung“ – Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ geschrieben. Dieses Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und hat vor allem in Asien Millionenauflagen erzielt. Im deutschsprachigen Raum ist es noch relativ unbekannt und dies obwohl der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton ein Vorwort geschrieben und dem Buch damit den Ritterschlag verliehen hat. Um was geht’s? Hier der fundamental neue Ansatz:

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

„Produkte, die Schaden anrichten, sind einfach nur schlecht!“

Energie sparen, enthaltsam sein, weniger schädliche Produktionsprozesse – für Michael Braungart tönen diese Prinzipien von Nachhaltigkeit nicht besonders attraktiv. Wie sich in den Resultaten bestätigt, ist dieses Prinzip auch nicht besonders erfolgreich und wird auch nie zum Ziel führen. Er sagt, dass wir Produkte so entwickeln müssen, bei denen Verschwendung kein Problem ist. Das ist dann der Fall, wenn sie in den Kreislauf zurück geführt werden können und komplett unschädlich sind für Mensch und Natur.

Das chinesische Kreislaufdenken als Grundlage

Der Mensch soll nur noch Dinge produzieren dürfen, die für andere Stoffkreisläufe nützlich sind. Somit produzieren wir keinen Abfall mehr, sondern wertvolle, nützliche Rohstoffe. Dass das funktionieren kann, zeigen mehrere hundert Produkte auf der Welt, die jetzt schon nach diesem Prinzip entwickelt worden sind. Der heutige, sogar von der Politik mit gigantischen Steuergeldern geförderte Ansatz, beruht einzig auf dem Prinzip der Einsparung. Braungart sagt: „Würde man diesen Ansatz bis zu Ende denken, wäre es am besten gar nicht erst geboren zu sein. Das wäre der Gipfel der Einsparmöglichkeit und das kann es doch nicht sein.“

„Wenn das Ziel Einsparung ist, wäre es am besten, gar nicht erst geboren zu werden.“

Wir Menschen produzieren enorme Mengen Abfall und wir sollten uns bemühen, weniger Energie zu verbrauchen, weniger zu vergiften, weniger Bäume abzuholzen. Am Schluss landet alles entweder im Recycling, wird dann zu einem minderwertigen Produkt oder es wird verbrannt und erzeugt das bekannte CO2. Es ist so, dass wir Menschen jede Menge Müll produzieren der meistens auch noch giftig ist. Doch egal, wie gross die Einsparung auch sein wird, es wird trotzdem nie reichen.

Was nützt ein komplett isoliertes Null-Energiehaus, um Energie zu sparen, wenn die Menschen darin erkranken?

Die Zeit ist reif. Wir müssen unseren gesamten Gesellschafts-Entwurf neu formulieren. Wir haben schon lange dass Wissen und die Fähigkeiten, um Produkte herzustellen, die weder Schaden anrichten noch giftig sind. Das hat nichts mit „Öko“ oder „Grün“ zu tun, sondern einzig und allein mit dem gesunden Menschenverstand. Würden alle Produkte wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können, wären wir nicht mehr Schädlinge auf diesem Planeten sondern Nützlinge und könnten so viel verbrauchen wie wir wollen, weil wir nur Nützliches verschwenden.

„Cradle to Cradle“ ist der Ansatz eine wunderbare, vielfältige, sichere, gesunde und gerechte Welt mit sauberer frischen Luft, sauberem Wasser, sauberem Boden und sauberer Energie zu schaffen – eine Welt derer wir uns in vielfacher Weise und in grenzenloser Harmonie erfreuen können.

Gebrüder Freitag lancieren kompostierbare Bio-Kleider

Das „Cradle to Cradle“ Label ist mittlerweile sehr begehrt. Die auf Umhängetaschen spezialisierten Gebrüder Freitag lancieren nun ein Mode-Label mit diesem Zertifikat. Es ist also an der Zeit, sich damit zu befassen, will man in Zukunft noch die Nase vorn haben. Das beweisen die innovativen Brüder und steigen damit als eine der ersten Firmen in der Schweiz auf den unaufhaltsamen „Cradle to Cradle“-Zug auf.

Möchten Sie Prof, Dr. Michael Braungart persönlich kennenlernen? Melden Sie sich jetzt an für den 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen. Freitag, 14. November 2014

Hier geht’s zum Link für die Anmeldung:
14. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 14. November 2014, Mövenpick Hotel Egerkingen

Die Arbeit von Prof. Dr. Michael Braungart wird unterstützt von www.abfallhai.ch

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