Heini Staudinger: „Das Leben ist keine Generalprobe“

13. Oktober 2017 Keine Kommentare

Erleben Sie den rebellischen Gründer der GEA-Schuhfabrik am 17. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen

Am Freitag, 17. November 2017 begrüsst der Tages-Moderator, Wendelin Niederberger, 200 Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben, zum Jahresfest der Kleinunternehmer. Einer der Referenten ist Heini Staudinger, der mit unkonventionellen Methoden bereits mehr als 50 eigene Verkaufsläden im deutschsprachigen Raum betreibt. Lesen Sie hier, was den Unternehmer antreibt der sagt: „Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben!“

Seine „University of Economics“ sei der Tante Emma-Laden seiner Eltern gewesen. Nach abgebrochenem Medizinstudium gründete er 1980, mit dem Verkauf von Schuhen der dänischen Marke Earth Shoe, ein Schuhgeschäft in Wien. Ein paar Jahre später gründete Staudinger die Waldviertler Schuhwerkstatt mit dem Anspruch, dieses Handwerk in einer Krisenregion überleben zu lassen. Die Fabrik wurde um eine konkursite Möbelwerkstatt erweitert und im Jahr 2013 übernahm er das leer stehende Hotel Post in Schrems, das als GEA-Akademie wieder eröffnet wurde.

Heini Staudinger, der Gründer der Waldviertler Schuhwerkstatt, begeistert durch seine unkonventionellen Methoden und hat damit Erfolg. Bild by Manuel Gruber

„Brennstoff für Herz und Seele“

Schon früh bemerkte Staudinger, dass diejenigen, die am meisten Geld aus seinen Firmen abzwackten, die Werbeagenturen waren. Da sein Geld nicht reichte, beschloss er, die Werbung ab sofort selber zu machen. Natürlich wählte Heini auch hier unkonventionelle Methoden und erfand kurzerhand die Zeitschrift „Brennstoff“. In diesem „Werbe-Heft“ integrierte er philosophische Texte die dem Leser ein Dankeschön dafür sein sollte, weil er seine Werbung liest. Auf der Internetseite steht dazu folgendes: „Werbung fanden wir immer Scheisse. Deshalb liefern wir seit 2004 Brennstoff für Herz und Seele.“

„Was uns am Ende rettet ist nicht der Kontostand, sondern jemand, der uns die Hand reicht!“

So der Titel in der „Brennstoff“-Ausgabe Nr. 49, vom August 2017. Darin zitiert der Chef in seinem Editorial, dass wir alle Sehnsucht nach den wahren, wirklichen Werten haben, uns aber im Alltag von sogenannten Sachzwängen und vom Mammon auffressen lassen. Denn oft genug ist der Mammon der Chef dieser Zwänge. Die Texte seiner Kundenzeitschrift lesen sich wie Anleitungen für ein sinnstiftendes Leben. Belohnt wird Staudinger dadurch mit einer enorm hohen Auflagenzahl und vielen tausend Abonnenten.

Durchbruch mit dem Kreditfall Staudinger

Im Jahr 2012 wurde Heini Staudinger zur Staatsaffäre und erhielt internationale Aufmerksamkeit. Seine Hausbank wollte ihm keinen Kredit geben. Kurzerhand sammelte er das nötige Geld bei Kunden und Freunden. Daraufhin wurde er von der Finanzmarktaufsichtsbehörde eingeklagt, weil er illegale Bankgeschäfte tätige. (…!) Kredite dürfen nur von Banken vergeben werden, war die Begründung der FMA. Diese gefühlte Ungerechtigkeit weckte Staudingers „Heiligen Zorn“ und er weigerte sich die Strafe von 50’000 Euro zu bezahlen. Notfalls würde er sich sogar einsperren lassen. Mit der Unterstützung des Präsidenten der Wirtschaftskammer und einer Demonstration vor dem Wiener Parlament, wurde der Mediendruck so gross, dass die Behörden zurück krebsen mussten. Ab sofort wusste jeder im Land, wer Heini Staudinger war. Das hatte auch zur Folge, dass die Umsätze förmlich explodierten und in der Krisenregion noch mehr Arbeitsplätze gesichert werden konnten.

Filmische Biografie: „Über den Mut, die Liebe, die Wirtschaft und das Leben“

Im Jahr 2016 kam der Film „Das Leben ist keine Generalprobe“ in die Kinos. Mit viel Gespür hat es die Regisseurin Nicole Scherg geschafft, das turbulente Leben von Heini Staudinger einzufangen. Der Film beschreibt die Umsetzung der Idee, in der prekärsten Region Österreichs, dem nördlichen Waldviertel eine Schuhfabrik zu eröffnen. Wie lassen sich Visionen von einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber antreiben, in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?

Hier der Trailer zum Film über Heini Staudinger, dem standhaften Wirtschafts-Philosophen:

Heini Staudinger über das Wirtschaften: „In unserer blöden Werbeverseuchten Zeit sollten wir wieder lernen, das einzukaufen, was der andere macht, das zahlen können und sich daran freuen, dass der andere davon leben kann.“

Möchten Sie Heini Staudinger, seine Geschichte und Philosophien über eine neue Wirtschaft und einen möglichen Ausweg aus der Sackgasse persönlich erleben? Hier finden Sie das Programm für den 17. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen am Freitag, 17. November 2017. Tagungsgebühr Fr. 280.- inklusive Mittagessen und phantastische Pausen-Leckereien. (Garantiert frei von Sponsoren- und Medienpartnern!)

17. Treffpunkt Erfolg – Input Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert

Weitere Referenten, die Sie begeistern und inspirieren werden:

Fabian Scheidler, Autor des Buches „Die Mega Maschine“ stellt sein neues Buch vor:  „Chaos – Das neue Zeitalter der Revolutionen“. Mehr zu Fabian Scheidler finden Sie hier: „Wir müssen uns unsere Welt auf eine neue Art und Weise denken“

Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal, Inhaber des freundlichsten Hotels der Schweiz, Romantik Hotel Hornberg, Saanenmöser bei Gstaad. „Wier schafft man Kundenverblüffung – den „WOW-Effekt“?

Die weiteren Referenten finden Sie hier auf dieser Webseite: 17. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 17. November 2017 in Egerkingen

«Das Ende der Mega Maschine» – Fabian Scheidler am 17. Treffpunkt Erfolg

16. September 2017 Keine Kommentare

Müssen wir uns unsere Welt auf eine neue Art und Weise denken?

„Das Ende der Mega Maschine“ ist ein ergreifendes Buch. Geschrieben hat es der studierte Philosoph und Historiker Fabian Scheidler. Im Jahr 2009 gründete er das Fernsehmagazin „Kontext TV“, wo er Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit und Ökologie produziert. Im Oktober 2017 erscheint sein neues Buch „Chaos“. Am Freitag, 17. November 2017 wird er am „17. Treffpunkt Erfolg“ in Egerkingen erklären, wie die Metamorphose zu einer zukünftigen Gesellschaft gelingen kann.

Es ist eines der tiefgründigsten und intelligentesten Bücher der letzten Jahre. Fabian Scheidler ist es gelungen, die Geschichte unserer Zivilisation punktgenau zu beschreiben. Warum sind wir hier, wo wir uns als Menschheit jetzt gerade befinden? Die Antworten dazu lesen sich spannender als jeder Krimi. Das Buch ist ein Augenöffner für alle, die sich für die Zukunft der Menschheit interessieren.

Fabian Scheidler Buch ist ein Augen-, und Herzöffner. Auf brillante Weise erklärt der Historiker, warum wir heute mit der Menschheit da sind, wo wir sind. Dadurch öffnen sich neue Türen für eine Metamorphose unserer Gesellschaft.

Neue Wege finden

Fabian Scheidler bezeichnet die Welt, wie wir sie heute kennen als „Globale Mega Maschine“. In den letzten 500 Jahren hat das kapitalistische System, diesen Planeten  und deren Bewohner, wie eine grosse Maschine gesteuert. Was dabei unter die Räder kam ist heute offensichtlich: „Die Menschlichkeit und die Einbindung in die Gesetzmässigkeiten der Natur.“ Das geniale Werk beschreibt punktgenau wie es soweit kommen konnte. Dadurch wird dem Leser sofort klar, was es zu verändern gilt, damit die Metamorphose zu einer neuen Gesellschaft gelingen wird. Das moderne Weltsystem, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft, steht vor dem Aus. Dies eröffnet heute neue Möglichkeiten für tief greifende Veränderungen, zu denen jeder von uns etwas beitragen kann.

Am 17. Treffpunkt Erfolg erklärt der Autor seinen Zuhörern, wie die Metamorphose zu einer zukunftsträchtigen Gesellschaft gelingen kann und wie jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann.

Die Tyrannei des „Linearen Denkens“

Eines der wichtigsten Augenöffner im Buch die „Mega Maschine“ ist die Wirkung des linearen Denkens. Lineares Denken beruht auf der Annahme, dass sich die Welt nach berechenbaren Gesetzen von Ursache und Wirkung verhält und folglich beherrschbar ist. In der unbelebten Materie ist das plausibel. In der belebten Welt gilt diese Gesetzmässigkeit jedoch nicht. Die einzige Form, einen Menschen zu beherrschen ist die Befehlsform. Befehlsformen führen zur irrigen Annahme, dass man die Menschen und die Natur ihr Leben lang beherrschen kann. Die Anwendung des linearen Denkens hat eine Verwüstungsspur auf diesem Planeten hinterlassen. Erst wenn wir die Vorstellung von der Beherrschbarkeit der Natur aufgeben, können wir darauf hoffen, zu neuen  Formen der Kooperation zu gelangen.

„Vergesst alle Geschichtsbücher!“ Dieses Buch öffnet die Augen!

Aus der Vergangenheit lernen

Fabian Scheidler gelingt es, punktgenau und flüssig die Entwicklungen der Menschheit spannend und einfach darzustellen. Er erklärt die Einflüsse der Religionen auf das Bewusstsein der Menschen genau so, wie die Entwicklung der Kriegsmaschinerie. Auch woher die Gier des Menschen nach Macht und Geld her kommt, wird eindrücklich beschrieben.

Abschied von der Beherrschung der Natur

Diese Zivilisation ist gescheitert und Fabian Scheidler erklärt, wie es dazu kommen konnte. Sobald uns diese Erkenntnisse bewusst werden, können wir handeln. Kooperation statt Macht. Sinn und Beziehungen statt Kontrolle, sind die Anforderungen an das Bewusstsein der Menschheit, wenn diese Zivilisation eine Chance haben will.

CHAOS – Das neue Zeitalter der Revolutionen

Am 17. Treffpunkt Erfolg stellt Fabian Scheidler sein neues Buch vor, das in diesen Tagen in den Handel kommen wird. Nach dem Werk „Das Ende der Mega Maschine“, widmet sich der Berliner Autor und Journalist in seinem neuen Buch „CHAOS“ der Gegenwart und der Zukunft. „Wer wird die Zukunft bestimmen?“, stellt sich Scheidler die Frage und die Antwort können wir uns alle selber auch geben: „Wir sind es, indem wir unser Bewusstsein befreien!“

Wenn Sie Lust haben, Fabian Scheidler persönlich kennen zu lernen, melden Sie sich jetzt für den „17. Treffpunkt Erfolg“ in Egerkingen an. Termin: Freitag, 17. November 2017. Hier der Link zur „Input-Tagung für mehr Spass, Erfolg und Lebensfreude“