Möbel Pfister lanciert ersten „Cradle to Cradle“ Vorhangstoff

16. September 2017 Keine Kommentare

Intelligente Produkte hinterlassen keine Schäden an der Natur und sind komplett rezyklierbar

Endlich kommt Bewegung in die Sache! Nur Firmen, die sich dafür einsetzen, intelligente Produkte zu entwickeln, werden in Zukunft überleben. Eines der grössten Möbelhäuser der Schweiz „Möbel Pfister“ geht mit gutem Beispiel voran. Hier erfahren Sie mehr über diese erfreuliche Entwicklung. 

„Ein Produkt, das nicht in den Kreislauf zurückgeführt werden kann, ist schlicht dumm“, wettert Prof. Dr. Michael Braungart, der am 14. Treffpunkt Erfolg seine Entwicklung der „Intelligenten Verschwendung“ vorgestellt hat. „Menschen, denen immer nur das „Sparen“ eingetrichtert wird, werden gierig.“ Dabei wäre es ganz einfach: „Entwickeln wir nur noch Produkte, die keinen Schaden anrichten und wir können verschwenden so viel wir wollen.“

Mehr zu „Cradle to Cradle“, oder auf Deutsch von der „Wiege zur Wiege“ erfährt Ihr hier in diesem Beitrag:

Neue Lebenslust statt Zukunftsfrust

Möchten Sie am nächsten Treffpunkt Erfolg auch dabei sein und erfahren, wie sich die Geschäftwelt zu einer neue Qualität entwickeln darf?

Hier der Link zur Anmeldung: Input-Tagung für mehr Spass, Erfolg und Lebensfreude

Wir können mit unserem Konsumverhalten sehr viel bewirken. Unterstützen wir die Firmen, die Produkte lancieren, die ein gutes Gefühl geben und keine Schäden anrichten können. Möbel Pfister macht den Anfang mit den intelligent hergestellten Vorhangstoffen.

Was macht die Sexologin Ann-Marlene Henning hier am Boden?

20. November 2014 Keine Kommentare

Der 14. Treffpunkt Erfolg brachte ein Feuerwerk an Inspirationen und viel Spass und Freude

Wie immer um diese Zeit trifft man sich zum „Grossen Novemberfest der Kleinbetriebe“ in Egerkingen. Die Referate der hochkarätigen Gäste versprachen einen aussergewöhnlichen Tag. Kein Wunder war der Anlass bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung des Programms komplett ausgebucht. Hier einige Highlights für alle, die dabei gewesen sind und eine Kurzfassung für alle, die den Tag versäumt haben.

Die Liste der Namen war lang. Im Vorfeld munkelten viele und wollten die Identität des Überraschungsgast herausgefunden haben. Keine Chance, der Name bleibt geheim bis zur letzten Minute. Erst mit der Ankündigung durch Wendelin Niederberger erfahren die Teilnehmenden um wen es sich handelt. Die Freude war gross, eine so prominente Persönlichkeit begrüssen zu dürfen. Josef Müller, der „ziemlich beste Schurke“ im Rollstuhl begeisterte die Zuhörer mit seiner Lebensgeschichte, die spannender ist als ein Krimi.

Er hätte allen Grund sich als Opfer zu sehen. Mit 17  an den Rollstuhl gefesselt und mit 35 Jahren im Zuchthaus. Heute inspiriert Josef Müller die Menschen dazu, aus jeder Situation das Beste zu machen.

Er hätte allen Grund sich als Opfer zu sehen. Mit 17 an den Rollstuhl gefesselt und mit 35 Jahren im Zuchthaus. Heute inspiriert Josef Müller die Menschen dazu, aus jeder Situation das Beste zu machen.

„Gier frisst Hirn“ sagt Josef Müller

Er gehörte zur Münchner Schiki-Micki-Szene. Die Leute brachten ihm das Geld Sackweise, weil sie glaubten er habe „Goldene Händchen“, die für die wunderbare Geldvermehrung sorge. Der Absturz folgte und der Fall könnte tiefer nicht sein. Geld weg, Auto weg, Frau weg, Freunde weg, Ehre weg. Darüber hat er ein Buch geschrieben und erzählt im Radio und Fernsehen über seine Wandlung vom Saulus zum Paulus. Ein Feuerwerk an Inspiration für alle Zuhörenden. Er sagt: „Man kann aus jeder Situation in seinem Leben das Beste machen. Weder jammern noch weinen nützt etwas. Darum habe ich beschlossen im „hier und jetzt“ zu leben!“

Ann-Marlene Henning zeigt wie Sex geht über 40

Just einen Tag nach ihrem Besuch bei den Kleinunternehmern in Egerkingen kommt die neue Staffel ihrer Sendung „Make Love“ über den Sender. Kaum zu glauben, dass sie sich trotz ihres Erfolgs die Zeit genommen hat, an den Treffpunkt Erfolg zu kommen.

Da freuten sich die Zuhörer, als die bekannte Sexologin Ann Marlene Henning gleich selber vorführte, dass die Missionars-Stellung zwar die meist praktizierte aber in etwa die schlechteste Sexstellung für die Männer sei.

Da freuten sich die Zuhörer, als die bekannte Sexologin Ann Marlene Henning gleich selber vorführte, dass die Missionars-Stellung zwar die meist praktizierte aber in etwa die schlechteste Sexstellung für die Männer sei.

Was hat eine Sexologin am Treffpunkt Erfolg zu suchen?

Es gibt zwei Gründe, warum die gebürtige Dänin perfekt zu diesem Anlass passt:

  • 1. Ann-Marlene Henning ist eine erfolgreich positionierte Kleinunternehmerin
  • 2. Es gibt keinen Erfolg im Leben ohne ein erfülltes Sexualleben

Ann-Marlene Henning erzählte offen über ihren Lebensweg, der sie nicht auf der geraden Strasse zur gefeierten Sexologin führte. Erst eine gefährliche Krankheit hat in ihr das Bewusstsein ausgelöst, ihr Leben zu ändern und etwas Sinnvolles daraus zu machen. Niemand sonst schafft es wie sie, über Sexualität so offen und unpeinlich zu reden. Fazit: Warum muss immer zuerst etwas passieren, bevor man anfängt seinem Herzen zu folgen?

Sepp Holzer, der Agrar-Rebell

Ganz besonders gespannt durfte man auch auf den aus dem Lungau angereisten Sepp Holzer sein. Gemeinsam mit seiner Frau Veronika hat er den Krameterhof seiner Eltern zu einem Vorzeigehof ausgebaut. Die von ihm entwickelte Holzersche Perma-Kultur wird mittlerweile auf der ganzen Welt eingesetzt, um das Leben zurück in die von Menschen verwüsteten Gegenden zu bringen. In eindrücklichen Bildern und Worten erzählte der Bauern-Pionier über seine Erfahrungen. Im Anschluss kam der direkt aus Shanghai angereiste Josef Zotter zu Wort. Eindrücklich erzählte er über seinen Werdegang. Man wird nicht als Schokolade-Pionier geboren, aber man spürt im Inneren ein Feuer, dem es zu folgen gilt. Mehr zu Josef Zotter finden Sie hier.

Alle freuten sich über die tolle Stimmung am 14. Treffpunkt Erfolg: Von links nach rechts: Josef Zotter, Veronika und Sepp Holzer, Klara und Paul Niederberger, die Eltern von Wendelin lassen es sich auch mit 90 Jahren nicht nehmen, jedes Jahr mit dabei zu sein.

Alle freuten sich über die tolle Stimmung am 14. Treffpunkt Erfolg: Von links nach rechts: Josef Zotter, Veronika und Sepp Holzer, Klara und Paul Niederberger, die Eltern von Wendelin lassen es sich auch mit 90 Jahren nicht nehmen, jedes Jahr mit dabei zu sein.

Kommt er oder kommt er nicht? – Zittern um Prof. Dr. Michael Braungart

Buchstäblich bis zu letzten Minute mussten die Organisatoren bangen, ob der letzte Gast, Prof. Dr. Michael Braungart rechtzeitig eintreffen wird. Aus Graz kommend landete er erst am späten Nachmittag in Kloten und musste von Rita Niederberger durch den ständig verstopften Gubrist-Tunnel geschleust werden. Die Engel meinten es gut: „Auf dieser Strecke habe ich noch nie so wenig Verkehr gesehen, erzählte Rita begeistert, nachdem Sie den gefragten Gast pünktlich in Egerkingen absetzte. Der mit Spannung erwartete Professor überzeugte mit seinen gewohnt markanten Worten: „Ein Produkt, das nicht in Kreisläufe geht, ist nur ein schlechtes Produkt.“ Genau so polterte Braungart auch gegen den Miniergie-Wahn, der die Menschen nur krank mache. Die Baulobby habe einen legalen Weg gefunden, das schlechte Gewissen der Politiker zu nutzen, um die Menschen in Häuser wohnen zu lassen, die zwar weniger Energie verbrauchen, dafür aber die Kassen der Pharmabranche fülle. Mehr zu Prof. Dr. Michael Braungart finden Sie hier.

Ein ganz besonderer Dank gilt Marcel J. Strebel und seiner Familie, die durch die spontane finanzielle Unterstützung erst ermöglicht hat, dass der bekannte Autor des Buches „Cradle to Cradle – Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ nach Egerkingen kommen konnte. Ein weiterer ganz besonderer Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 14. Treffpunkt Erfolg, die damit zeigen, dass man den Weg in eine neue Gesellschaftsform gemeinsam schaffen kann. Ganz nach dem Motto von Dr. Michael Braungart: „Wir müssen den Menschen feiern!“ Das ist auch eines der wichtigsten Ziele des Treffpunkt Erfolgs. Bis zum nächsten Jahr: Freitag, 13. November 2015 Jetzt gleich hier anmelden!

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Prof. Dr. Michael Braungart ist Mister „Cradle to Cradle“ und plädiert für „Intelligente Verschwendung“

17. September 2014 Keine Kommentare

Von der „Wiege zur Wiege“ statt von der „Wiege zum Sarg.“ – Neue Lebenslust statt Zukunftsfrust!

Wir verhalten uns so, als würden wir die letzte Generation auf diesem Planeten sein. „Der letzte soll dann das Licht löschen“, würde es dann heissen. Am 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen kommt ein Mann zu Wort, der etwas dagegen hat und einen komplett neuen Ansatz propagiert. Er sagt: „Wenn wir intelligente Produkte herstellen, können wir verschwenden so viel wir wollen.“ Erfahren Sie hier, was diese positive Aussage aus kompetentem Mund auf sich hat und wie wir uns auf den Weg in eine neue Überflussgesellschaft begeben können.

Wer ist Prof. Dr. Michael Braungart? Braungart ist Chemiker mit „grüner Weste“. In den 80er Jahren engagierte er sich bei der Umweltorganisation Greenpeace und half mit, den Bereich Chemie aufzubauen. Heute hat er mehrere selber gegründete Lehrstühle für „Cradle to Cradle“ an verschiedenen Universitäten. Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William Mc Donough hat er das Buch „Intelligente Verschwendung“ – Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft“ geschrieben. Dieses Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und hat vor allem in Asien Millionenauflagen erzielt. Im deutschsprachigen Raum ist es noch relativ unbekannt und dies obwohl der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton ein Vorwort geschrieben und dem Buch damit den Ritterschlag verliehen hat. Um was geht’s? Hier der fundamental neue Ansatz:

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

Prof. Dr. Michael Braungart plädiert für Intelligente Verschwendung und meint, dass es nicht sein kann, dass man den Menschen als Schädling auf diesem Planeten sieht. Durch das chinesische Kreislaufdenken werden wir zum Nützling und können das Leben feiern.

„Produkte, die Schaden anrichten, sind einfach nur schlecht!“

Energie sparen, enthaltsam sein, weniger schädliche Produktionsprozesse – für Michael Braungart tönen diese Prinzipien von Nachhaltigkeit nicht besonders attraktiv. Wie sich in den Resultaten bestätigt, ist dieses Prinzip auch nicht besonders erfolgreich und wird auch nie zum Ziel führen. Er sagt, dass wir Produkte so entwickeln müssen, bei denen Verschwendung kein Problem ist. Das ist dann der Fall, wenn sie in den Kreislauf zurück geführt werden können und komplett unschädlich sind für Mensch und Natur.

Das chinesische Kreislaufdenken als Grundlage

Der Mensch soll nur noch Dinge produzieren dürfen, die für andere Stoffkreisläufe nützlich sind. Somit produzieren wir keinen Abfall mehr, sondern wertvolle, nützliche Rohstoffe. Dass das funktionieren kann, zeigen mehrere hundert Produkte auf der Welt, die jetzt schon nach diesem Prinzip entwickelt worden sind. Der heutige, sogar von der Politik mit gigantischen Steuergeldern geförderte Ansatz, beruht einzig auf dem Prinzip der Einsparung. Braungart sagt: „Würde man diesen Ansatz bis zu Ende denken, wäre es am besten gar nicht erst geboren zu sein. Das wäre der Gipfel der Einsparmöglichkeit und das kann es doch nicht sein.“

„Wenn das Ziel Einsparung ist, wäre es am besten, gar nicht erst geboren zu werden.“

Wir Menschen produzieren enorme Mengen Abfall und wir sollten uns bemühen, weniger Energie zu verbrauchen, weniger zu vergiften, weniger Bäume abzuholzen. Am Schluss landet alles entweder im Recycling, wird dann zu einem minderwertigen Produkt oder es wird verbrannt und erzeugt das bekannte CO2. Es ist so, dass wir Menschen jede Menge Müll produzieren der meistens auch noch giftig ist. Doch egal, wie gross die Einsparung auch sein wird, es wird trotzdem nie reichen.

Was nützt ein komplett isoliertes Null-Energiehaus, um Energie zu sparen, wenn die Menschen darin erkranken?

Die Zeit ist reif. Wir müssen unseren gesamten Gesellschafts-Entwurf neu formulieren. Wir haben schon lange dass Wissen und die Fähigkeiten, um Produkte herzustellen, die weder Schaden anrichten noch giftig sind. Das hat nichts mit „Öko“ oder „Grün“ zu tun, sondern einzig und allein mit dem gesunden Menschenverstand. Würden alle Produkte wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können, wären wir nicht mehr Schädlinge auf diesem Planeten sondern Nützlinge und könnten so viel verbrauchen wie wir wollen, weil wir nur Nützliches verschwenden.

„Cradle to Cradle“ ist der Ansatz eine wunderbare, vielfältige, sichere, gesunde und gerechte Welt mit sauberer frischen Luft, sauberem Wasser, sauberem Boden und sauberer Energie zu schaffen – eine Welt derer wir uns in vielfacher Weise und in grenzenloser Harmonie erfreuen können.

Gebrüder Freitag lancieren kompostierbare Bio-Kleider

Das „Cradle to Cradle“ Label ist mittlerweile sehr begehrt. Die auf Umhängetaschen spezialisierten Gebrüder Freitag lancieren nun ein Mode-Label mit diesem Zertifikat. Es ist also an der Zeit, sich damit zu befassen, will man in Zukunft noch die Nase vorn haben. Das beweisen die innovativen Brüder und steigen damit als eine der ersten Firmen in der Schweiz auf den unaufhaltsamen „Cradle to Cradle“-Zug auf.

Möchten Sie Prof, Dr. Michael Braungart persönlich kennenlernen? Melden Sie sich jetzt an für den 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen. Freitag, 14. November 2014

Hier geht’s zum Link für die Anmeldung:
14. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 14. November 2014, Mövenpick Hotel Egerkingen

Die Arbeit von Prof. Dr. Michael Braungart wird unterstützt von www.abfallhai.ch

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