Josef Zotter am 14. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen

26. August 2014 Keine Kommentare

Spannende Visionäre und Pioniere an der Input-Tagung für Kleinbetriebe am Freitag, 14. November 2014

Josef Zotter ist in aller Munde – Nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich! Der Schokoladenpionier aus der Steiermark reitet von einer Erfolgswelle zur nächsten. Vor kurzem eröffnete er ein Schokoladen-Theater in Shanghai und will nun seine handgeschöpften Produkte auch den Chinesen schmackhaft machen. Ob ihm das gelungen ist, erzählt er persönlich am Treffpunkt Erfolg.

Wie immer im November treffen sich ganzheitlich denkende Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetriebe zum Jahrestreffen im Mövenpick Hotel in Egerkingen. Schon zum 14. Mal präsentiert der Veranstalter Wendelin Niederberger spannende Menschen, die etwas zu sagen haben und für alle wertvolle Inspirationen bieten können. Einer davon ist Josef Zotter. Lesen Sie selbst.

Die Schokolade von Josef Zotter schmeckt. So sehr, dass nun auch die Chinesen sie haben wollen. Wendelin Niederberger freut sich, den Schokoladenmacher aus der Steiermark für den 14. Treffpunkt Erfolg gewinnen zu können.

Die Schokolade von Josef Zotter schmeckt. So sehr, dass nun auch die Chinesen sie haben wollen. Wendelin Niederberger freut sich, den Schokoladenmacher aus der Steiermark für den 14. Treffpunkt Erfolg gewinnen zu können. Hier im Bild beim Besuch der Produktionsstätte in Riegersburg bei Graz.

Paradies für Gourmets

Im ehemaligen Kuhstall des elterlichen Hofs beginnt Josef Zotter Ende der 90er Jahre noch einmal von vorne, nachdem seine Cafe-Restaurant Kette pleite gegangen war. Nicht ganz freiwillig, aber nach dem Fiasko die einzige Möglichkeit, um mit möglichst wenig Kosten wieder auf die Beine zu kommen. Schon bald wird aus dem ehemaligen Schweinestall eine Schokoladenmanufaktur. Seither hat Zotter mehr als 340 Sorten Schokolade erfunden. Die meisten davon sind vegetarisch, wie zum Beispiel Maracujatrauben im Mandelbeet.

Glasklare Positionierung und Erlebnis

Seit über 10 Jahren bietet Zotter auf dem ehemaligen Hof Führungen für Besucher an. Hier gibt es viel zu erleben und natürlich auch viel zu probieren. So gibt es eine „Runnig-Chocolate-Bar“, bei der wie in einem Sushi-Restaurant, die Proben auf einem Laufband vorbei ziehen. Auch um das Gebäude herum gibt es viel zu erleben. Im „Essbaren Tiergarten“ findet man seltene Nutztierrassen, die dort artgerecht und nach Bio-Standart gehalten werden.

Schokolade gibt es zuhauf.

Gerade wir Schweizer haben im Schokoladengeschäft Marktführerschaft erreichen können. Zotter hat sich mit seinen Produkten eine komplett neue Nische gesucht und auch gefunden. Seine Produkte sind mit den herkömmlichen Schokoladen nicht vergleichbar und finden ein völlig anderes Zielpublikum. An seinem Beispiel kann man erkennen, wie wichtig es ist, sich glasklar zu positionieren. Das ist dem Schokoladenmacher so gut gelungen, dass er als einziges Unternehmen aus Österreich als „Case Study“ an der berühmten Harvard Business School aufgenommen wurde. Das ist für das Unternehmen mit heute mehr als 100 Mitarbeitern so etwas wie der „Nobelpreis“ für Kleinbetriebe.

Radiobeitrag über den Schokoladen-Pionier

Wendelin Niederberger hat die Gelegenheit genutzt und hat bei seinem Besuch in der Schokoladen-Manufaktur einen Radiobeitrag über Josef Zotter verfasst. Er wollte wissen, was die Leute auf der Strasse über die Zotter Schokolade sagen: Hier das Ergebnis!

 

Von Shanghai direkt nach Egerkingen

Josef Zotter wird am Vortag des 14. Treffpunkt Erfolgs direkt aus Shanghai nach Egerkingen kommen, um die Zuhörerinnen und Zuhörer in süssen Schokoladenduft eintauchen zu lassen. Lässt Euch dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen und meldet Euch jetzt gleich an. Die raren Plätze für diesen sehr beliebten Anlass werden bald vergeben sein.

Hier der Link zur Anmeldung:

14. Treffpunkt Erfolg – Input Tagung für mehr Erfolg, Spass und Lebensfreude für Kleinunternehmer

 

 

Was der Name über das Bewusstsein der Firma aussagt

20. Dezember 2013 Keine Kommentare

Goldmine der Werbeagenturen versiegt: „Gaga-Namen“ geht’s an den Kragen!

 Unglaublich, wie viel Unsinn in den 90er Jahren mit den Firmennamen produziert wurde. Dabei ist der Firmenname der Ausdruck des Bewusstseins, welches in der Firma herrscht.

Nun hat auch der Flughafen Zürich Kloten gemerkt, dass der dümmliche Namen UNIQUE wohl etwas zu „unique“ ist und sich nun wirklich nicht eignet, um klar und deutlich zu vermitteln, um was es in diesem Geschäft geht.

So wurde die gute alte „Viscosuisse“ zu „nexis fibres“ und auch hier begann der Abstieg mit der Namensänderung.

Wird der Name einfach als „Konstrukt“ gewählt, dann wird nie eine wirkliche Identifikation möglich sein. Weder Mitarbeiter noch Kunde fühlt sich dadurch angezogen. Der Name ist Energie und wer seinen Namen einfach so ändert, ohne die dahinter liegende Energie sicherzustellen, verschenkt eine wichtige Kraft. Siehe Swissair oder andere bekannte Beispiele, wie Oerlikon, das zum seelenlosen Unaxis umgekrempelt wurde. Die Beratungsfirmen freut’s!

http://www.blick.ch/news/schweiz/gaga-namen-gehts-an-den-kragen-124498

In der sogenannten „Krise“, die ja nur in Grossunternehmen stattfindet, scheint sich nun doch einiges zu ändern. Wer kann, lässt die inhaltslosen Namenskonstrukte wieder fallen und holt sich einen Namen mit mehr Energie. Die gleichen Spezialisten, die ständig sagen, wie wichtig der Markenwert einer Firma sei, ändern diesen sobald damit ein gutes Geschäft gemacht werden kann. Unique zum Beispiel kostete 3 Millionen. Bezahlt aus Steuergeldern notabene. Unvorstellbar, wie viel Geld die Winterthur-Versicherungen ausgegeben haben, um ihre Marke zu pflegen, um sich dann in „AXA“ aufzulösen. Mit dem Slogan „kommen Sie auf unsere Seite“ meinten die Werbeagenturen wohl das Geld, das ihnen für diesen Bärendienst zugeflossen ist.

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